Abgeordnete unterstützen antifaschistische Gedenkstättenarbeit Weiterlesen

Erinnerung an durch Nazis ermordete polnische Bürger Weiterlesen

In eigener Sache

Mathias Günther

Im Innenstadtbereich von Hildburghausen kommt es in den nächsten Tagen zu Verkehrseinschränkungen Weiterlesen

Ronald Hande unterstützt den Streik der Beschäftigten der Helios- Kliniken Hildburghausen Weiterlesen

Wählerinnen und Wähler aus Südthüringen besuchten kürzlich den Thüringer Landtag Weiterlesen

Wie weiter im Klinikum Hildburghausen?

Informationsgespräch mit dem Betriebsrat der Hennebergkliniken

Mathias Günther

Die Zukunft des Gesundheitsstandortes Hildburghausen stand im Mittelpunkt eines Gesprächs, welches Vertreter des Wahlkreisbüros des Abgeordneten Ronald Hande und der Hildburghäuser LINKEN kürzlich mit Mitgliedern des Betriebsrats der Henneberg- Kliniken- Betriebsgesellschaft mbH führten. Nach Ansicht der Betriebsratsvorsitzenden Constanze Langhammer und des stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Rene Spörl hätte die Hildburghäuser Klinik grundsätzlich gute Bestandschancen.

Die Belegschaft sei hoch motiviert, es gebe im noch bestehenden Gesamtverbund und auch am Standort Hildburghausen derzeit keine nennenswerte Personalfluktuation.

Aus Sicht der Arbeitnehmervertretung ist die Zukunft des Klinikverbundes völlig offen. Eine Übernahme durch die öffentliche Hand im Landkreis wäre für sie aber begrüßenswert, weshalb man hier auch ein klares öffentliches Signal des Landkreises, wie in den anderen am bisherigen Konzern beteiligten Landkreisen erwarte.

Außerdem verbindet sich damit auch die Hoffnung, dass, sollte der Landkreis der mögliche zukünftige Träger sein, dieser dem Kommunalen Arbeitgeberverband beitritt.

Denn ein Problem für die Betriebsräte ist die unterschiedliche Entlohnung der Beschäftigten innerhalb des Hauses. Während das Pflegepersonal in Hildburghausen vollumfänglich nach TVöD bezahlt wird, werden die anderen Beschäftigte nur in Anlehnung an den TvöD entlohnt. Das führt zu Ungerechtigkeiten, welche künftig ausgeschlossen werden sollten, um die Motivation der Beschäftigten positiv zu befördern.

Einig waren sich die Teilnehmer des Gesprächs, das ein funktionierender Krankenhausbetrieb als Teil der Grundversorgung der Bewohner des Landkreises nur mit einem hoch motivierten und in ausreichender Zahl vorhandenen Personal aufrecht zu erhalten sei. Deshalb sei Wertschätzung der Beschäftigten umso wichtiger.

LINKE- Kreisrätin Sabine Günther versicherte, das für ihre Fraktion die Bedürfnisse der Beschäftigten und der Patienten im Landkreis oberste Priorität bei der Begleitung des weiteren Entwicklungsprozesses der Gesundheitseinrichtungen im Landkreis besäßen. Man werde im Kreistag entsprechend agieren, um sowohl die medizinische Grundversorgung der Einwohner als auch die Arbeitsverhältnisse der Beschäftigten sichern zu helfen.

Man werde zudem über den Landtagsabgeordneten Ronald Hande gegenüber dem Sozialministerium noch einmal auf die Notwendigkeit der beabsichtigten Umbaumaßnahmen in Bereich der Notaufnahme hinweisen.


 

Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder“

Spende für Crocker Gesangsverein übergeben

Mathias Günther

Sie treffen sich jeden Dienstag um 19.30 Uhr im Gemeindehaus „Alte Schule“ ihres Ortes: die Mitglieder des Gesangsvereins 1904 Crock e.V.

Am vergangenen Dienstag erhielten sie Besuch aus dem Wahlkreisbüro des Landtagsabgeordneten Ronald Hande (LINKE). Im Gepäck hatten dessen Mitarbeiter Elke Gaasenbeek und Mathias Günther einen Scheck des „Alternative 54“ e.V. in Höhe von 300 Euro.

Die Mittel des Spendenvereins kommen von den Mitgliedern der Landtagsfraktion der LINKEN. Aus Protest gegen die im Artikel 54 der Landesverfassung festgeschriebenen automatischen Diätenerhöhungen hatten die Abgeordneten diesen Verein gegründet und ihm ebenjene automatischen Diätenerhöhungen zur Verfügung gestellt, um damit ehrenamtlich tätige Vereine, Verbände und Projekte in ganz Thüringen zu unterstützen. Mittlerweile konnten so inzwischen 1,7 Millionen Euro aus den Mitteln von „Alternative 54“ e.V. in die ehrenamtliche Arbeit auf sozialem und kulturellem Gebiet fließen.

Mit der jetzigen Zuwendung ist es dem Crocker Chor möglich, seine weiblichen Mitglieder mit neuen Halstüchern auszustatten.

Für den Verein nahmen Vorsitzender Manfred Otto, sein Stellvertreter Henry Fischer sowie Thea Morgenroth und Andrea Henniger die Spende entgegen.

Natürlich ließen es sich die Gesangsfreunde nicht nehmen, ihren Gästen unter der fachkundigen Anleitung des Chorleiters Robert Witter auch ein kleines Ständchen zu bringen. Neben dem Crocker „Heimatdorflied“ erklang so auch noch „Mary Lou“, beides in einer bemerkenswert frischen Interpretation vorgetragen. Mathias Günther wusste denn auch beim Überbringen der Grüße des Landtagsabgeordneten Ronald Hande die Qualität der Darbietung ausdrücklich zu loben.

Der Gesangverein hat in Crock eine lange Tradition: Am Neujahrstag 1904 gegründet, hat sich der gemischte Chor über die Jahre hinweg immer halten können und verfügt heute über 41 Mitglieder, von welchen 28 aktiv sind. Dabei sind auch durchaus junge Leute, keineswegs nur Senioren.

Der Gesangsverein ist auch Träger der Zelterplakette. Diese wird alljährlich durch den Bundespräsidenten als höchste Auszeichnung an Amateurchöre vergeben, welche mindestens 100 Jahre ununterbrochen musikalisch wirkten und sich dabei langfristig besondere Verdienste in der Pflege der Chormusik erworben haben.

Diesem Anspruch werden die Crocker Sänger und Sängerinnen auf jeden Fall gerecht: Das Repertoire umfasst traditionelles, deutsches und internationales Volksliedgut ebenso wie modern arrangierte Schlager und Poptitel. Von der Gesangskunst der Crocker konnten sich im vergangenen Jahr auch die Besucher von „Thüringen singt“ im Suhler CCS überzeugen. Der Chor hatte es geschafft, als einer aus dem 28 Chöre starken Bewerberfeld für das Adventssingen ausgewählt zu werden.

Es bleibt dem Gesangsverein 1904 Crock e.V. zu wünschen, das seine unter anderem aus Crock, Sachsenbrunn, Biberschlag und Fehrenbach stammenden Mitglieder auch künftig diese überzeugende künstlerische Vitalität nachweisen werden.


 

Ronald Hande begrüßt demokratische Initiativen

Mathias Günther

Der Abgeordnete Ronald Hande begrüßt die derzeit an vielen  Stellen stattfindenden Aktivitäten zum Schutz der Demokratie.

Anlässlich der am gestrigen Tag in Südthüringen von demokratischen Bündnissen veranstalteten Kundgebungen erklärt der Landtagsabgeordnete Ronald Hande seine Unterstützung für diese Initiativen.

Es sei wichtig, in dieser Phase der gesellschaftlichen Entwicklung Gesicht zu zeigen und die Demokratie gegen Angriffe der extremen Rechten zu schützen. Es sei begrüßenswert, das sich jetzt über weltanschauliche und organisatorische Grenzen hinweg demokratisch und humanistisch gesinnte Menschen in großer Zahl zusammenfänden, um öffentlich zu demonstrieren: "Nie wieder ist jetzt".

Den Protesten sei ein langer Atem zu wünschen  und er selbst, so Hande, werde diese Initiativen nach Kräften unterstützen.

Unter anderem fanden Protestkundgebungen am Samstag in Suhl und am vergangenen Sonntag in Sonneberg und Meiningen statt. Hier hatten sich jeweils Hunderte Menschen klar gegen bekannt gewordene Deportationspläne der extremen Rechten und gegen die AfD positioniert.


Besuch im Landtag

Schülergruppe aus Crock nahm an Plenarsitzung teil

Mathias Günther

Schüler einer neunten Klasse aus der Regelschule Crock besuchten gestern im Rahmen des Sozialkundeunterrichts den Thüringer Landtag. Sie weilten dort auf Einladung des Landtagsabgeordneten Ronald Hande.

Mit der Firma "Leipod Reisen" ging es auf Grund der Autobahnblockaden über die Bundesstraßen bis in die Landeshauptstadt. Nach einem kurzen Einkaufsbummel im TEC- Zentrum begann pünktlich um 12.30 Uhr der Besuch im Landesparlament.

Nach der Einnahme des Mittagessens erläuterten Frau Oesterheld und Herr Lüdicke vom Besucherdienst in zwei Gruppen den Aufbau und die Arbeitsweise des Landtags. Sie vermittelten unter Einbeziehung der Schüler zudem Eindrücke von den theoretischen Grundlagen der Demokratie.

Im Anschluß gab es eine kurze Führung durch das Haus, bei welchem auch eine als Gedenkort eingerichtete Haftzelle besichtigt wurde. Diese befindet sich im Keller des historischen Teils des Landtagskomplexes, welcher in der Nazizeit als Terrorzentrale der Gestapo diente. Hier wird der Opfer der NS- Herrschaft gedacht.

Von der Besuchertribüne aus konnten die Teilnehmer der Fahrt dann die Eröffnung der Landtagsdebatte verfolgen. Hier ging es unter anderem um die Situation in der Landwirtschaft.

Den Abschluss des Tages bildete ein Gespräch mit dem Abgeordneten Ronald Hande. Die teilnehmenden Schüler und Lehrer stellten Fragen, welche Ronald Hande beantwortete. Dabei ging es unter anderem um die Tagesordnung der Plenartagung, die Anwesenheit bei Sitzungen, um die Hausbeflaggung und um mögliche Motive, weshalb Menschen sich politisch engagieren.


 

Mendhäuser Karneval: Frauenpower mit „Elfen“ und „Hupfdohlen“

Linker Spendenverein unterstützt ehrenamtliche Arbeit

Mathias Günther

Der Karneval ist in der Region um Römhild eine feste Institution. So verwundert nicht, das selbst im ganze 259 Einwohner starken Mendhausen ebenfalls ein eigenständiger Karnevalsverein erfolgreichagiert.

Die Besonderheit der Mendhäuser „Narretei“: hier haben tatsächlich die Frauen das Sagen. Denn es waren Frauen, welche mit Bianka Krempel- Münch und Cornelia Tuchenhagen an der Spitze 1995 die Gründung des Mendhäuser Karnevalsvereins „Die Elfen“ e.V. vorantrieben.

So beherrscht auch nicht ein von Männern gebildeter „Elferrat“ das Bühnenbild der Veranstaltungen, sondern die durchweg weiblichen „Elfen“ präsidieren bei den Büttenabenden. Diese liefen auch 2024 wieder hervorragend, alle drei diesjährigen Veranstaltungen waren ausverkauft. Denn das ist eine weitere Besonderheit: während sich andernorts die Faschingsanhänger auf die „drei tollen Tage“ im Februar freuen, ist in Mendhausen die Saison der „fünften Jahreszeit“ jetzt bereits gelaufen. Traditionell ist Mendhausen die Auftaktstation des närrischen Treibens in der Region.

Gestemmt wird die dafür notwendige Vorbereitungsarbeit von den heute 63 ehrenamtlich tätigen Mitgliedern, wie Mandy Thomas und Peter Haueisen als Vereinsverantwortliche kürzlich zu berichten wussten. Anlass war Besuch aus dem Wahlkreisbüros des Landtagsabgeordneten Ronald Hande. Dessen Mitarbeiter Elke Gaasenbeek und Mathias Günther überbrachten einen Scheck des Vereins „Alternative 54“ e.V. Der linke Haushaltsexperte Ronald Hande hatte sich für den finanziellen Zuschuss aus den Mitteln des Spendenfonds seiner Landtagsfraktion stark gemacht und so konnten 350 Euro kürzlich den Mendhäuser Karnevalistinnen übergeben werden.

1, 7 Millionen Euro haben die linken Abgeordneten im Laufe der Jahre so an ehrenamtlich tätige Vereine und Projekt gespendet. Gegründet wurde diese Initiative einst aus Protest gegen den sogenannten „Selbstbedienungsparagrafen“, dem Artikel 54 der Thüringer Landesverfassung. In diesem wurden von der CDU- geführten damaligen Landtagsmehrheit die automatischen Diätenerhöhungen der Landesparlamentarier festgeschrieben.

Dass die Mendhäuser Karnevalisten eine solche Zuwendung ebenso wie alle anderen auf Ehrenamtsbasis arbeitenden Vereine gut gebrauchen können, liegt auf der Hand:

Das Domizil des Vereins ist das Kulturhaus des Dorfes. Es befindet sich im Besitz der Stadt Römhild, der örtliche Sportverein betreibt es. Das Haus kann auch für Kirmesabende und Familienfeiern genutzt werden. Es wurde vor 2 Jahren umfangreich saniert, der Karnevalsverein brachte dabei auch Eigenleistungen auf.

Miete und 2500 Euro Energiekosten müssen für die Nutzung durch den Verein gestemmt werden. Dennoch soll der jetzige Zuschuss in die Kostümausstattung der Kinder- und Jugendgarde fließen. Diese ist fester Vereinsbestandteil, die Nachwuchsarbeit soll sicher stellen, das auch künftig neben den „Elfen“ ein Männerballett und die „Hupfdohlen“ das Publikum erheitern. Dafür trainiert der Nachwuchs auch mindestens einmal wöchentlich.

Das der Verein eine stabile Substanz besitzt, erwies sich in Pandemiezeiten: so gab es keine Rückzüge von Aktiven, konnte in dieser Phase mit einem „Elfenspektakel“ unter freiem Himmel sogar die Auftrittstätigkeit fortgesetzt werden.


 

Fasanen- Adel und Kartoffelkäferjagd- Die Geschichte der Hildburghäuser Fasanerie im Laufe der Zeit

Vortragsreihe in Hildburghausen fortgesetzt

Mathias Günther

An einem interessanten Vortrag zur Hildburghäuser Lokalgeschichte nahm kürzlich auch das Wahlkreisbüro Ronald Hande teil. Hier ein Bericht davon:

Sie prägte lange Zeit das Bild des Hildburghäuser Stadtrandes, wenn man in Richtung Unterland fuhr: Die „Fasanerie“. Wie sie entstand und welche Rolle Fasanenzucht und – jagd in Hildburghausen einst spielten, referierte kürzlich Thomas Stäblein in der Galerie „HibuArt“ in der Kreisstadt.

Anekdotenreich schlug der Vortragende den Bogen von der Antike bis zu gegenwärtigen Zeiten des Klimawandels. So waren Fasane in Europa ursprünglich nicht heimisch, dafür aber ihr engster Verwandter, das Rebhuhn. Vermutet wird, das Germanen, welche im Bereich des Limes auf Römer stießen, durch diese mit den Tieren Bekanntschaft machten.

Erwiesen scheint, das die Merowinger unter König Chlodwig um 500 u.Z. bereits Fasanenhaltung betrieben und Karl der Große hielt dies 812 in seiner Landgüterverordnung fest.

Lange Zeit war die Beschäftigung mit den als edel geltenden Tieren dem Adel vorbehalten.

Um 1500 ließ Friedrich der Weise Fasane in Sachsen aussetzen.

1680 begann die Geschichte ihrer Haltung auch in Hildburghausen. So erstreckte sich in Friedrichsanfang ein entsprechendes Areal bis zur heutigen Eisfelder Straße. Ein Kupferstich von 1721 zeigt das „Blaue Bad“ im Hildburghäuser Schloßpark, welches zuvor als Menagerie fungierte und eben auch Fasane beherbergte. Herzog Ernst Friedrich erließ ein Edikt, das gezüchtete Fasane frei zu lassen seien, die Jagd nach dem Geflügel galt als erwünschtes Vergnügen. Dieses wurde nicht nur mit Apportierhunden, sondern auch mittels Blendlampen betrieben. Bis 1826 lassen sich Spuren der Fasanenhaltung auch auf dem Gebiet des Guts Friedenthal zurück verfolgen. Bis 1911 wurden Haltung und Jagd in der Region noch weiter ausgedehnt. So nutzte die Fasanerie Hermannsfeld zur Kükenaufzucht beispielsweise tierisches Futter aus Ameisen und deren Puppen in großem Umfang.

Einen Einschnitt bedeutete das Kriegsende 1918. Die Ernährungssituation führte zu einer massiven Dezimierung der Fasanenbestände. Das änderte sich erst nach dem Ende des 2. Weltkriegs. In der SBZ (sowjetische Besatzungszone) und der späteren DDR wurden bis 1970 wiederholt Anstrengungen zur Bestandserhöhung unternommen.

Die Verantwortung für die Zucht wurde nicht der Landwirtschaft, sondern den staatlichen Forstbetrieben und deren Verwaltung übertragen, weil Fasane als „jagdbares Wild“ galten. Eine damals aufgestellte Theorie, das Fasane bei der Bekämpfung des Kartoffelkäfers als Schädlingsvertilger hilfreich sein könnten, bestätigte sich nicht. Dennoch wurde der Fasanenzucht erhöhtes Augenmerk zuteil, auch im Bereich des Stadtbergs. Hier entstand 1967 durch gezielte Erweiterung die größte Fasanerie der DDR. Diese war vor Verlusten nicht gefeit. So waren die Verantwortlichen in einem solchen Fall gezwungen, die Aufzucht anschließend mit ganzen elf zur Verfügung stehenden Eiern fortzusetzen. Während der Ausbau der regionalen Landwirtschaft die wildlebenden Bestände ebenfalls verringerte, erwiesen sich Füchse, Marder, Hermeline und Krähen auch in der Aufzuchtanlage wiederholt als einfallende Fressfeinde. Ein besonderer Verlust von Tausenden Zuchttieren war 1988 zu verzeichnen, welche hier auf Grund kaputter Netzabdeckungen das Weite suchen konnten. Nach 1989 kam der Betrieb trotz wiederholter Versuche nicht mehr auf die Beine. Heute sind Fasane kaum noch in Thüringen zu finden. Wurden durch die Förster 1989 noch 4000 erlegte Tiere gezählt, waren es 2012 nur noch 252 Stück und 2022 ganze 153 Exemplare.

Die Fläche der ehemaligen Fasanerie ist für die Zucht eigentlich auch nicht geeignet, liegt sie doch mehr als 200 Meter über dem Meeresspiegel, was nicht den idealen Lebensbedingungen dieser Tiere entspricht.

Die Fasanenbestände nehmen aber auch in ganz Deutschland weiterhin ab. Ob der andauernde Klimawandel eine mögliche Versteppung von großen Gebietsarealen und damit irgendwann auch günstigere Siedlungsbedingungen für wild lebende Fasane hervorbringt, kann bisher nur vermutet werden.


 

Linkspolitiker begrüßen Demonstrationen zum Erhalt der Demokratie und erinnern an Opfer des Nationalsozialismus

Mathias Günther

Landtagsabgeordneter Ronald Hande und Kreistagsfraktionsvorsitzender Steffen Harzer (beide LINKE) unterstützen die für den 24.Januar vorgesehene Demonstration demokratischer Kräfte in Neustadt/ Rennsteig. Hier beginnt an diesem Tag am örtlichen Gemeindezentrum um 18.00 Uhr ein Protest gegen einen Auftritt von Höcke.

„Angesichts der Enthüllungen über die verfassungsfeindlichen Pläne, Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft deportieren zu wollen, ist es jetzt notwendig, sich gegen diese menschenverachtende Politik der extremen Rechten zu stellen. Wir begrüßen die in den letzten Tagen in ganz Deutschland und auch vielen Thüringer Städten sichtbar werdende Zivilgesellschaft, welche klar macht: Bis hierher und nicht weiter. Nie wieder ist jetzt!“, so Ronald Hande.

Steffen Harzer ergänzt: „Gerade im Vorfeld des am 27. Januar bundesweit stattfindenden Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus merken wir wieder, wie wichtig es ist, Menschenfeindlichkeit und Rassismus entschieden entgegenzutreten. Heute umso mehr. Immer offensichtlicher sei, was auch von in den Parlamenten auftretenden Rechtsextremisten zu erwarten ist, wenn diese tatsächlich an die Macht gelangten. Statt Sachpolitik zur Lösung drängender Probleme ginge es vor allem um die Errichtung einer Diktatur, um den Wahn einer vermeintlich homogenen Volksgemeinschaft umzusetzen, in welcher sich jeder Einzelne ohne demokratische Rechte zu fügen hätte.“

Hande und Harzer riefen dazu auf, sich auch in Südthüringen an den vielfältigen Aktionen der demokratischen Zivilgesellschaft, unter anderem auch am 26. und 27.01.2024, zu beteiligen.


 

Verdienter Sportler zu Gast

Mathias Günther

Seit 1955 ist Rolf Trier dem Sport verbunden. So feierte der in Göschwitz Geborene in der Südthüringer Leichtathletik, welcher seit 1958 die Treue hielt,  als Jugendlicher selbst Erfolge.

Nachdem ihn eine Verletzung nicht mehr an gewohnte Leistungen anknüpfen ließ, warf er nicht die Flinte ins Korn, sondern wurde ab 1960 Kampfrichter. 1963 schloss er ein Studium ab und absolvierte anschließend noch eine Ausbildung bis zur Erlangung der höchsten Kampfrichterstufe. 1963 erfolgte auch sein erster Einsatz im Spitzensport: in Jena fand der Ausscheid zur Bildung einer gemeinsamen Olympiamannschaft aus DDR- BRD- Athlet:innen statt. In der Folgezeit war Rolf Trier unermüdlich als Kampfrichter unterwegs, absolvierte unzählige Wettkämpfe sowie Turn- und Sportfeste der DDR. Internationale Wettkämpfe imJuniorenbereich führten ihn  auch   nach Leningrad, wo er als Kampfrichter beim Gehen fungierte.

Über den Sport lernte er auch seine Frau Marion kennen. 1973 heirateten beide.

Nach der politischen Wende war Rolf Trier nun auch bundesweit im Einsatz, insbesondere in Fulda, Coburg und Rodach. So kümmerte er sich auch um die Kampfrichterausbildung und war unter anderem Mitbegründer des Werra- Rennsteig- Cups.

Nun wurde der 84- jährige für seine unermüdliche ehrenamtliche Arbeit von Bundespräsident Frank- Walter Steinmeier mit der Verdienstmedaille zum Verdienstorden der Bundesrepublik geehrt. Aus den Händen des Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow nahm er die hohe Auszeichnung in Erfurt entgegen. Den Antrag hatte sein Enkel gestellt, welcher ebenfalls bereits Kampfrichter war.

Die Leistungen von Rolf Trier waren Grund genug für uns, ihn zu einem zünftigen Frühstück in das gemeinsame Büro des Landtagsabgeordneten Ronald Hande und der Hildburghäuser LINKEN einzuladen. Hier schilderte der Ausgezeichnete noch einmal seinen sportlichen Werdegang, wusste spannende Zusammenhänge über die Entwicklung des Massen- und Spitzensports zu berichten.

Wir gratulieren unserem (Sport)Freund Rolf noch einmal ganz herzlich. Diese Auszeichnung ist hoch verdient.


 

Wahlkreisbesetzung komplettiert

M.Günther

Die Wahlkreisbüros des Landtagsabgeordneten Ronald Hande haben Verstärkung erhalten:

Seit dem 01.01. 2024 arbeitet Mathias Günther im Hildburghäuser Büro des Abgeordneten in der Rathausgasse 8 der Südthüringer Kreisstadt.

Günther selbst freut sich auf die Tätigkeit. "Es ist immer eine schöne Herausforderung, für einen Finanzpolitiker arbeiten zu dürfen. Nicht umsonst nennt man ja die jährlichen Haushaltsaufstellungen die "Königsdisziplin" der Parlamente.

Außerdem bin ich ehrenamtlich als Stadtrat in Hildburghausen tätig. Da gibt es viele inhaltliche Anknüpfungspunkte  zur beruflichen Tätigkeit."

Unter diesen Kontaktmöglichkeiten ist das Hildburghäuser Büro zu erreichen:

 

MdL Ronald Hande

Rathausgasse 8

98646 Hildburghausen 

 

Telefon: 03685- 709537

Mobil:     0174- 7850341

Mail:        hildburghausen@ronald-hande.de


 

 

Ein frohes, gesundes und friedliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr wünscht Ihnen und Ihren Familien

Ronald Hande, MdL und sein Team.   www.ronald-hande.de

Zu Besuch im Thüringer Landtag

 

Dem Thüringer Landtag ist es wichtig, das Interesse der Jugendlichen an Politik und Mitwirkung an gesellschaftlichen Veränderungen anzuregen und zu stärken.

Unter diesem Gesichtspunkt lädt der Thüringer Abgeordnete Ronald Hande, MdL, DIE LINKE.
jährlich Schülergruppen in den Thüringer Landtag ein.
Auch am 6.Juni 2023 besuchten auf Einladung des Abgeordneten 30 Schülerinnen und Schüler der 4a, der Staatlichen Grundschule "Thomas Müntzer" Fambach, sowie zwei Lehrkräfte den Thüringer Landtag.
Die Gästebegleiterin vom Besucherdienst des Thüringer Landtages, Frau Oesterheld, empfing die Schülergruppe am Eingang und begleitete sie -nach einem kurzen
Zwischenstopp an der Garderobe- ins Herzstück des Landtages, den Plenarsaal.
Üblicherweise ist der Zutritt zum Plenarsaal nur bestimmten Mitarbeitern, den Abgeordneten und den Mitgliedern der Landesregierung gestattet. Da an diesem Tag aber keine Plenarsitzung stattfindet, darf man, so Frau Oesterheld, im Gegensatz zu sonst, eintreten und sogar auf den Stühlen der Abgeordneten Platz nehmen. Durch sehr anschauliche Ausführungen der Begleiterin erfuhren die Kinder etwas über die Sitzverteilung im Landtag sowie über die Arbeitsweise der Abgeordneten.Dort wo sonst Politikerinnen und Politiker im demokratischem Austausch sind, fand dieses Mal zur Freude der Kinder, ein Rollenspiel statt.Gewählt wurde zunächst eine Landtagspräsidentin. Alle anderen fanden sich in der Rolle eines Abgeordneten aller Fraktionen (außer AfD), wieder. Die Fraktionen diskutierten über den Antrag: "Verlängerung der Sommerferien". Nach Diskussionen mit zahlreichen Wortmeldungen kamen die Kinder auf den gemeinsamen Entschluss, die Sommerferien nicht zu verlängern.
Besondere Freude kam auf, als der Abgeordnete Ronald Hande in den Sitzungssaal kam, sich vorstellte und die Kinder aufforderte, ihm "ohne Hemmungen" Fragen zu stellen. Auf diese gut überlegten aber manchmal auch sehr privaten Fragen ging der Abgeordnete gerne, ausführlich und sehr ehrlich ein. Nach einem leckeren Mittagessen im Restaurant des Landtages fuhren die Kinder mit dem Bus -als besonderes Highlight- zum Domplatz, Eis essen. Danach traten alle die Heimreise an.
Die Kinder und auch die beiden Lehrerinnen waren sich einig, dass es ein sehr interessanter Tag war und alle einiges über die Arbeiten im Thüringer Landtag gelernt haben.

Frau Karawanskij macht Station bei den Landfrauen in Westenfeld

Sybille Fender Tschenisch (Landfrauen Westenfeld)

Am 13.7.2023 führte Ministerin Frau Karawanskij Die Linke ihre Sommertour nach Westenfeld zu den Landfrauen. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Herrn Hande MdL besichtigte sie die einst leerstehende Grundschule und alte Mehrzweckhalle. Sie konnten sich ein Bild davon machen, wie durch kreative Ideen und großes ehrenamtliches Engagement die Gebäude wiederbelebt wurden. So entstand ein Ort der Begegnung mit generationsübergreifenden Angeboten, die von der gesamten Region genutzt werden. … Weiterlesen

Am 5.April 2023 veranstaltete der Stadtverband der Partei DIE LINKE. Schmalkalden, gemeinsam mit ihrem Landtagsabgeordneten Ronald Hande, einen Frühlings-Infostand auf dem Wochenmarkt. Am Stand konnte man sich über die aktuellen politischen Themen informieren und diese, in persönlichen Gesprächen mit den Anwesenden, diskutieren. Passend zum bevorstehenden Osterfest wurden rote Ostereier und kleine Überraschungen verschenkt, die bei den Besuchern des Infostandes sehr gut ankamen. Der Infostand… Weiterlesen

Mit Schecks im Wert von 1200 € war der Landtagsabgeordnete Ronald Hande (DIE LINKE) am 20.03. im Kreisgebiet unterwegs. Die ersten 400 € gingen an den Förderverein der Regelschule Crock zur Anschaffung einer neuen Tischtennisplatte. Als Bewegungsfreundliche Schule und Teilnehmer am Programm „Fit4Future“ der DAK ist eine zügige Erneuerung der Platte ganz im Sinne der Schulphilosophie. Die Schuldirektorin Frau Schlosser, und Herr Hande tauschten sich über Schwierigkeiten im Schulalltag, aber auch… Weiterlesen

Über 1800 Unterschriften hat die Gewerkschaft ver.di von den Beschäftigten des Universitätsklinikum Jena gesammelt, um auf die immer noch vorhandene Ungleichbehandlung in der Frage der Arbeitszeit zu westdeutschen Universitätskliniken aufmerksam zu machen und diese zu beenden. Die Beschäftigten in Ostdeutschland arbeiten bisher 40 Stunden, während die Beschäftigten in Westdeutschland bei gleichem Lohn nur 38,5 Stunden pro Woche arbeiten. Dazu findet am 24. März vor dem Universitätsklinikum Jena… Weiterlesen

Über einen Spendenscheck der Alternativen 54 Erfurt e.V. in Höhe von 400,00 Euro konnten sich gleich zu Beginn des neuen Jahres die Leiterin der Tierauffangstation Schmalkalden, Frau Christel Schumann und ihre Mitarbeiterinnen freuen. Nicht nur die steigenden Energiekosten machen der Tierauffangstation zu schaffen, auch teure Futtermittel und die neue Gebührenordnung für Tierärzte sorgen für große finanzielle Belastungen. "Zudem muss unsere Quarantänestation dringend saniert werden. Wir ringen… Weiterlesen

Aus dem Pressebereich im Thüringer Landtag

Der pflege- und gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Ralf Plötner, hat am Gesundheitspolitischen Abend der Ärzte und Zahnärzte in Erfurt teilgenommen. Im Blickpunkt des Austausches stehen gesundheitspolitische Reformen und deren Auswirkungen auf die zukünftige heilberufliche Selbstverwaltung der Thüringer… Weiterlesen

In der heutigen Sitzung des Petitionsausschusses wurde die Petition „Thüringer Kommunen als Labore für ein modernes Wahlrecht“ abgeschlossen und den Fraktionen des Landtages zur weiteren Befassung zur Kenntnis gegeben. Dem vorausgegangen waren eine öffentliche Anhörung der Petenten im Thüringer Landtag sowie zahlreiche Beratungen im Petitions- als… Weiterlesen

Anlässlich der heutigen Mitteilung über die Einstufung des Landesverbandes der AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ (JA) durch den Thüringer Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextrem“ erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Dass sowohl die AfD als auch deren… Weiterlesen

Heute wird im Petitionsausschuss das Bündnis „FSU Unterfinanziert“ angehört, das sich unter anderem für den Erhalt aller Arbeitsplätze an der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena einsetzt. Weitere Ziele der Petition sind die Sicherung der Attraktivität der FSU Jena, finanzielle Planungssicherheit und die Abwendung von finanziellen Engpässen.… Weiterlesen

Zum 75. Jahrestag des Grundgesetzes am 23. Mai 2024 erklärt Anja Müller, Sprecherin für Demokratie und Verfassung der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Das Grundgesetz hat sich in 75 Jahren für Westdeutschland und in 34 Jahren für Ostdeutschland bewährt und dennoch wäre eine inhaltliche Weiterentwicklung sinnvoll. Dies sollte unter breiter… Weiterlesen