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            <title> MdL Ronald Hande: RSS-Feed</title>
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            <copyright> MdL Ronald Hande</copyright>
            
            <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 01:04:40 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-75181</guid>
                <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 13:53:00 +0100</pubDate>
                <title>KI in der Thüringer Steuerverwaltung: Transparenz und Sicherheit gefordert</title>
                <link>https://www.ronald-hande.de/thueringen-und-region/thueringen/news/ki-in-der-thueringer-steuerverwaltung-transparenz-und-sicherheit-gefordert/</link>
                <author>Philipp Weltzien</author>
                <description>Künstliche Intelligenz (KI) birgt ein erhebliches Potenzial zur Effizienzsteigerung und zur Verbesserung der Betrugserkennung in der Steuerverwaltung.

Vor diesem Hintergrund hat der Abgeordnete Ronald Hande eine Kleine Anfrage an die Thüringer Landesregierung gerichtet, um den geplanten Einsatz von KI-Systemen in der Steuerverwaltung kritisch zu hinterfragen. Im Fokus stehen Transparenz, Sicherheit und die Einhaltung der Vorgaben des EU AI Act.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung gewinnt weiter an Bedeutung, insbesondere mit Blick auf den Landeshaushalt 2026. Künstliche Intelligenz (KI) birgt ein erhebliches Potenzial zur Effizienzsteigerung und zur Verbesserung der Betrugserkennung in der Steuerverwaltung, wie Erfahrungen in anderen Bundesländern zeigen.</strong></p>
<p><strong>Vor diesem Hintergrund hat der Abgeordnete Ronald Hande (DIE LINKE) eine Kleine Anfrage an die Thüringer Landesregierung gerichtet, um den geplanten Einsatz von KI-Systemen in der Steuerverwaltung kritisch zu hinterfragen. Im Fokus stehen Transparenz, Sicherheit und die Einhaltung der Vorgaben des EU AI Act.</strong></p>
<p>Die Anfrage adressiert zentrale Punkte, die für die Steuerpflichtigen und die Mitarbeiter der Verwaltung von großer Bedeutung sind:</p><ul class="list-normal"><li><strong>Strategie und Umsetzung:</strong> Es wird nach der aktuellen Strategie des Finanzministeriums, konkreten Zeitplänen für die Implementierung und den geplanten Einsatzbereichen wie Betrugserkennung, Risikomanagement oder automatisierten Assistenzsystemen gefragt.</li><li><strong>Kosten und Beteiligte:</strong> Die Landesregierung muss Auskunft über die veranschlagten Gesamtkosten für Entwicklung, Lizenzierung und Infrastruktur im Landeshaushalt 2026 geben. Zudem wird gefragt, ob und welche externen Dienstleister in die Entwicklung oder den Betrieb der KI-Systeme involviert sind.</li><li><strong>Rechtssicherheit und Compliance:</strong> Von entscheidender Bedeutung ist die Einstufung von Systemen als Hochrisiko-KI nach dem EU AI Act und die Erfüllung der daraus resultierenden Pflichten. Konkret wird nach den Maßnahmen zur Gewährleistung von Robustheit und Informationssicherheit gegen Cyberangriffe gefragt.</li><li><strong>Ethische Bedenken und Transparenz:</strong> Die Anfrage zielt darauf ab, wie die Vorgabe des "Human-in-the-Loop" – also die letzte, verantwortliche Entscheidung durch einen menschlichen Sachbearbeiter – in der Praxis sichergestellt wird. Ebenso wird die Strategie der Landesregierung thematisiert, um das Risiko von Diskriminierung (Bias) durch fehlerhafte Trainingsdaten zu verhindern.</li><li><strong>Umgang mit Betroffenen und Mitarbeitern:</strong> Wichtig ist zudem, wie Transparenz gegenüber Steuerpflichtigen gewährleistet wird, wenn KI-Systeme an Entscheidungen in ihrem Fall beteiligt sind. Abschließend erkundigt sich der Abgeordnete nach spezifischen Schulungskonzepten für die Mitarbeiter der Steuerverwaltung, um den rechtskonformen und sicheren Umgang mit KI zu gewährleisten.</li></ul><p>Die Antworten der Landesregierung auf diese detaillierten Fragen werden Aufschluss darüber geben, inwieweit in Thüringen verantwortungsvoll und im Sinne der Bürgerinnen und Bürger mit der Einführung von KI in einem sensiblen Bereich wie der Steuerverwaltung umgegangen wird.</p>]]></content:encoded>
                <category>Thüringen</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-74798</guid>
                <pubDate>Tue, 08 Jul 2025 15:56:00 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke bittet Rechnungshof um Prüfung zur etwaiger Steuergeldverschwendung durch Kameras am Erfurter Anger</title>
                <link>https://www.ronald-hande.de/thueringen-und-region/thueringen/news/die-linke-bittet-rechnungshof-um-pruefung-zur-etwaiger-steuergeldverschwendung-durch-kameras-am-erfurter-anger-1/</link>
                
                <description>Ronald Hande, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, informiert: „Wir haben am heutigen Tag den Thüringer Rechnungshof gebeten, den Einsatz von Steuermitteln rund um die geplante Videoüberwachung auf dem Erfurter Anger zu prüfen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Linke bittet Rechnungshof um Prüfung zur etwaiger Steuergeldverschwendung durch Kameras am Erfurter Anger</strong></p>
<p><strong>Ronald Hande, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, informiert: „Wir haben am heutigen Tag den Thüringer Rechnungshof gebeten, den Einsatz von Steuermitteln rund um die geplante Videoüberwachung auf dem Erfurter Anger zu prüfen. 720.000 Euro sollen in ein überdimensioniertes Hightech-System fließen, das bewusst für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz vorbereitet ist, obwohl die Landesregierung selbst einräumt, dass der Einsatz solcher KI-Kamera-Technik in Thüringen derzeit illegal wäre. Als Linke lehnen wir diesen Überwachungsansatz ohnehin ab. Als Haushaltspolitiker sehe ich aber zusätzlich ein gravierendes wirtschaftliches Problem: Die Landesregierung kauft teure Technik, die sie gar nicht einsetzen darf. In anderen Kommunen wurde mit einem Bruchteil solcher Summen gearbeitet, hier hingegen werden Mittel für eine potenziell rechtswidrige Maßnahme verschleudert. Der Rechnungshof sollte sich das genau anschauen. Die Regierung darf so nicht mit dem Geld der Menschen umgehen, schon gar nicht, wenn sie ihre Freiheitsrechte damit beschneiden möchte.“</strong></p>
<p>„Die Landesregierung hat hochsensible Kamerasysteme beschafft, die für eine KI-gestützte Verhaltenserkennung konzipiert sind, obwohl nach geltendem Polizeiaufgabengesetz genau das unzulässig ist und obwohl es für eine Gesetzesänderung keine parlamentarische Mehrheit gäbe. Die Funktionen sind nur deshalb nicht aktiviert, weil die Lizenzen bisher nicht freigeschaltet wurden. Noch nicht. Was hier passiert, ist der Versuch, auf Vorrat potenziell rechtswidrige Technik zu etablieren, um sie später durch eine Gesetzesänderung nachträglich zu legitimieren. Das ist politisch verantwortungslos und rechtlich fragwürdig. Gleichzeitig ist die Technologie noch längst nicht ausgereift, die Fehlerquote ist hoch, es drohen massenhaft Fehlalarme. Solche Technik bringt keine Sicherheit, sie produziert Misstrauen und kostet Unsummen. Das ist Steuergeldverschwendung in Reinform. Wir fordern, dieses Geld endlich sinnvoll zu investieren: in echte Menschen, in Streetwork, Sozialarbeit, in bürgernahe Polizei.“</p>
<p>Hande weiter: „Das ganze Projekt ist ein Paradebeispiel für Placebo-Politik und den blinden Glauben an Technik als Ersatz für soziale Lösungen. Wenn selbst der Datenschutzbeauftragte, Polizeifachleute und unabhängige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler klar vor dieser Maßnahme warnen, ist es völlig unverständlich, dass die Landesregierung sehenden Auges einen Überwachungskomplex aufbauen will, der auf Dauer Millionen verschlingt, aber keinerlei messbare Sicherheit bringt. Wir fordern den sofortigen Stopp der Überwachungsvorbereitung, die vollständige Offenlegung aller Ausschreibungs- und Vertragsunterlagen im Landtag und eine umfassende Prüfung durch den Thüringer Rechnungshof wegen des dringenden Verdachts auf Steuergeldverschwendung.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Thüringen</category>
                
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