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Weltfriedenstag - Flüchtlinge willkommen!

Wenn rund um den Weltfriedenstag am 1. September auch in Thüringen wieder zahlreiche Friedensfeste gefeiert werden, wird in weiten Teilen der Welt weiter geschossen und gestorben. Profit mit neuen und alten Kriegsformen machen auch zahlreiche deutsche Unternehmen.

Es sind nicht nur die aktuell tobenden Kriege, wie der seit Jahren wütende syrische Bürgerkrieg, der in westlichen Medien kaum noch eine Rolle spielt, sich aber massiv auf Politik und Gesellschaft in Deutschland auswirkt. Wenn aus Syrien Menschen vor dem Krieg nach Deutschland flüchten, wird das zumindest in weiten Teilen der Gesellschaft akzeptiert. Doch bei Flüchtlingen vom Westbalkan hört bei vielen die Menschlichkeit und auch das Geschichtsbewusstsein auf.

Der völkerrechtswidrige Krieg im Kosovo 1999/2000, bei dem die rot-grüne Schröder-Fischer-Regierung erstmals seit 1945 deutsche Soldaten in den Kampf schickte, hat die Lage in Ländern wie Kosovo, aber auch in Albanien, Mazedonien oder Serbien für manche Menschen derart unerträglich gemacht, dass sie vor Verfolgung fliehen müssen.

Kein Flüchtling verlässt freiwillig seine Heimat, seine Familie und Freunde. Die Menschen fliehen vor Krieg und vor dessen Folgen. In manchen Teilen der Welt, wie in Afrika, liegen diese Kriege schon Jahrzehnte oder noch weiter zurück – Stichwort Kolonialismus. Damals wie heute galt: Flüchtlinge sind nicht schuld an Kriegen, sondern immer diejenigen, die daran verdienen: Banken, Rüstungsindustrie und die mit ihnen verbündeten Politiker. Solange die Hauptursachen für die massive Zunahme der Flüchtlingszahlen – Krieg, Armut und Elend, hervorgerufen durch neoliberale Kriegstreiberei und Profitgier – bestehen bleiben, ändert sich nichts.