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Zur Zeit wird gefiltert nach: raumplanung

6. Mai 201715:14

Mein Tag in Gera mit den Themen SüdOstLink und Windvorranggebiete

Am heutigen Samstag führten mich eine Reihe von „Traumthemen“ nach Ostthüringen, genauer gesagt nach Gera. Dort fand in der dortigen Einrichtung der Dualen Hochschule Gera-Eisenach eine Tagung von kommunale Mandatsträgern der gesamten Planungsregion Ostthüringen statt.

Und wie es nicht anders sein konnte, drehte sich dort zu Beginn gleich alles um die geplante Gebietsreform. Offenbar kommt man momentan in keiner Ecke des Landes an dem Thema vorbei.

 

Aber auch ein anderer Bereich sorgt in Ostthüringen für Diskussionsstoff: der SüdOstLink, eine geplante Hochspannungsleitung aus dem Norden Deutschlands in Richtung Süden  quer durch Thüringen. Zu den Besonderheiten im Bereich der Raumordnung bei der Festlegung der Trassenführung gegenüber regulären Raumordnungsverfahren durfte ich im Rahmen dieser Veranstaltung des Kommunalpolitischen Forums Thüringen e.V. ein paar Ausführungen machen. Wie schwierig bei diesem Thema die Einflußmöglichkeiten von Bürgern und Kommunalpolitikern, ja sogar des Landes Thüringen sind, merken die Menschen auch in meiner Heimatregion Südwestthüringen. Auch hier soll gegen den Willen der Betroffenen eine HGÜ-Trasse gebaut werden, deren Sinn und Notwendigkeit man ohnehin in Frage stellen kann. Die Verantwortung dafür trägt in beiden Fällen die Bundesregierung.

 

In einer Pause bekamen die Teilnehmer eine Führung durch die Einrichtung. Deren Präsident Prof. Utecht zeigte uns die verschiedenen Besonderheiten des Neubaus und berichtete zum Beispiel über eine deutlich steigenden Zahl an Einschreibungen von Studierenden.

Wer mehr über diese Einrichtung erfahren möchte, kann sich im Internet ein eigenes Bild machen: www.dhge.de

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23. März 201607:32

Klassische Raumplanung vs. Vision

Es war mal wieder an der Zeit, für ein paar Stunden die Schulbank zu drücken. Genauer gesagt handelte es sich dabei um ein Seminar an der Fachhochschule Erfurt und eine Fachtagung an der Hochschule Nordhausen. Thematisch lagen die beiden Veranstaltungen nicht übermäßig weit auseinander. Ging es in Erfurt noch um konkrete Bauleitplanung und Stadtentwicklung in Kommunen, beschäftigte ich mich in Nordhausen mit länderübergreifender Raumplanung.

Einer der Vortragenden war Prof. Aring von der Universität Kassel, der als Vater der Idee einer Regiopolregion (sozusagen der kleinere Bruder einer Metropolregion) gilt. Um eine solche Idee, nämlich die Bildung einer Regiopolregion Harz, drehte sich dann auch die Tagung an der Hochschule Nordhausen. Unter den knapp einhundert Teilnehmern waren in erster Linie Bürgermeister und Wissenschaftler, sowie ein paar Studenten und ich selbst - als einziger Landtagsabgeordneter.

Neben den vielen neuen Erkenntnissen nehme ich u.a. die Aussage von Prof. Aring mit, dass in Thüringen ganz besonders die Region Erfurt das Potential für eine solche Regiopolregion hat. Ich persönlich denke zudem an die Region um Suhl als ein weiteres Potential. Beides habe ich bereits in einer „Kleinen Anfrage“ an die Landesregierung thematisiert und warte auf die Antwort.

Bei beiden Veranstaltungen war es jedoch ein gutes Gefühl, mal wieder entspannt und ohne viel Stress in einer Hochschule zu sitzen.

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