Blogrolls

 

Archiv

 

Kopieren Sie diesen Link in Ihren RSS-Reader

RSS 0.91Nachrichten
RSS 2.0Nachrichten
 

Zur Zeit wird gefiltert nach: hauptstadt

19. September 201617:34

ICE wirklich schneller als eine Regionalbahn?

 

Der heutige Tag lässt sich getrost unter Flop verbuchen. Nach einem wenig erholsamen Wochenende mit verschiedenen Bautätigkeiten, Kirmes im Ort und privater Geburtstagsfeier blieb eigentlich nur der Montag, um sich etwas zu erholen.

Mein Plan sah daher vor, die anstehende Zugfahrt nach Berlin für eine kleine Verschnaufpause zu nutzen und meinen Termin in der Hauptstadt erfolgreich zu absolvieren. Schließlich sollte dann am späten Nachmittag ein gelungenes Tagwerk für ein gutes Gefühl auf der Rückfahrt sorgen.

Doch da hatte ich die Rechnung ohne die Deutsche Bahn gemacht. Morgens neun Uhr in Erfurt. Gemeinsam mit meinen zufällig getroffenen Landtagskollegen Steffen Harzer und Tilo Kummer stieg ich in den ICE nach Berlin, jedoch ohne zu ahnen, dass ich da so schnell nicht wieder rauskomme.

Der Zug war natürlich voll. Ich verabschiedete mich von dem Gedanken an eine erholsame Fahrt in die Hauptstadt. Das bestätigte sich dann auch nach der Abfahrt. Der Zug bremste plötzlich mehrmals hintereinander scharf ab, blieb stehen, um dann gleich wieder zu beschleunigen – mehr wie eine Straßenbahn als ein ICE. Irgendwann stand er dann ganz. Und stand, und stand. Erst eine Stunde, dann zwei. Irgendwann wurde dann durchgesagt, dass die Bremsen defekt seien und wir zurück nach Erfurt müssten. Nach einer weiteren Stunde hieß es dann wir würden von einer anderen Lokomotive weiter bis nach Halle geschleppt. Aber auch nach dieser Ankündigung passierte zunächst nichts. Schließlich setzte sich das Wunderwerk moderner Technik doch noch in Bewegung... Und blieb wieder stehen. Nun gab es auch mit der "ADAC-Lokomotive" Probleme.

Nach über vier Stunden rollten wir dann mit Tempo 40 in Halle ein. Weiterfahrt ungewiss. Damit war mein Termin in Berlin genauso hinfällig wie das gute Gefühl dass ich mir durch einen möglichst erfolgreichen Verlauf erhofft hatte.

So wartete ich noch etwas auf meine Heimfahrt, darin hatte ich ja jetzt Übung und kam schließlich nach insgesamt acht Stunden unproduktiven Wartens in und neben den verschiedensten Zügen wieder zu Hause an. Ohne auch nur etwas ausgeruht zu sein, ohne irgendwas sinnvolles gemacht zu haben und daher auch ohne gutes Gefühl.

Einzig bei der Antwort auf die oben gestellte Frage bin ich nun schlauer: Nein, ein ICE ist nicht zwangsweise schneller als die Regionalbahn.

Zurück

9. Juni 201607:51

Berlin, Berlin

Mittlerweile ist die Besonderheit zu regelmäßiger Routine geworden: der Hauptstadtbesuch. Wohlgemerkt ein Hauptstadtbesuch aus beruflichen Gründen und nicht zu Freizeitzwecken. So schickte mich meine Fraktion diesmal zur Ostdeutschland-Anhörung in die Thüringer Landesvertretung. Nebenbei gesagt ein schönes und modernes Gebäude was sich der Freistaat dort in der Mohrenstraße 64 gegönnt hat. Mitten in Mitte, sozusagen.

 

Nun bin ich ja vom Dorf. Und obwohl ich meine Fahrerlaubnis in Halle (also einer Stadt) gemacht habe, nötigen mir mehr als zwei Auto in den Fahrspuren neben mir höchste Aufmerksamkeit ab. Das ist natürlich schlecht, will man in Berlin mit dem Auto von A nach B. Aber, die Berliner haben wohl viel mehr Angst um ihre schicken Autos als ich um meins und passen daher auf. Einzig den Fahrradfahrern ist scheinbar alles inklusive der eigenen Gesundheit egal.

 

Ganz nebenbei: die Veranstaltung in der Landesvertretung war sehr lohnenswert, mit vielen praktischen Hinweisen zur Schaffung von Bleibeperspektiven von geflüchteten Menschen sowie zur Stärkung von Standortvorteilen der ostdeutschen Bundesländer.

 

Also, liebe Hauptstadt, so langsam kann ich dir was abgewinnen. Und auf den fünfspurigen Kreisverkehren entlang des Kaiserdamms komme ich jedes mal weniger ins Schwitzen. In zwei Wochen wieder...

Zurück