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Zur Zeit wird gefiltert nach: demokratie

25. Januar 201812:56

Machen statt meckern - Nicht nur in Erfurt

Der Beginn der Beratungswoche zum Haushalt im Thüringer Landtag führt ich mit meinem Wahlkreisbüro in Erfurt zusammen mit dem dortigen Stadtverband sowie anderen Abgeordneten aus der Landeshauptstadt eine Veranstaltung zu Beteiligungsmöglichkeiten von Bürgerinnen und Bürgern durch.

Im Erfurter Cafe „Franz Mehlhose“ wollte ich zeigen, welche Möglichkeiten und Mittel den Menschen zur Verfügung stehen nicht nur gegen etwas zu sein (meckern) sondern sich auch aktiv und gestaltend einzubringen (machen).

 

Dazu nahmen im Podium neben mir meine Abgeordnetenkollegin Anja Müller (Wartburgkreis) sowie drei in BIs und anderen in Ehrenamtsfunktionen tätige Menschen Platz.

Die ca. 15 Teilnehmer konnten in der fast zweistündigen Veranstaltung zahlreiche Beteiligungsmöglichkeiten und deren Ablauf bzw. Funktion mitnehmen. So diskutierte ich gemeinsam mit den Gesprächspartnern nicht nur Bürgerbegehren, Bürgerentscheid und Ratsreferendum sondern auch die Beteiligungschancen von Einwohnerfragestunden, Petitionen sowie der Nutzung der allgemeinen Öffentlichkeit.

 

Da diese sehr kurzweilige und informative Runde per Tonmitschnitt verewigt wurde, hoffe ich natürlich auf eine noch breitere Wahrnehmung in nächster Zeit. Zudem wird dieses Veranstaltungsformat im Rahmen des Veranstaltungsprogramms der Landtagsfraktion der Linken in den kommenden Monaten in ganz Thüringen durchgeführt. Den Anfang macht mit Altenburg am 19.3. der Ostthüringer Raum. Eine weitere Veranstaltung ist für die erste Ferienwoche Anfang Juli in Südthüringen geplant, denn „Machen statt meckern“ ist nicht nur ein Grundsatz sondern zugleich auch ein Aufruf - für ganz Thüringen.

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20. Juni 201711:55

Ansprechbar sein - Grundlage für Politiker

 

Um solide arbeiten zu können braucht Politik manchmal die Ruhe hinter einer geschlossenen Tür. Gleichzeitig muß sie für die Menschen greifbar und nachvollziehbar sein. Das ist oft ein Spagat der nicht leicht zu bewältigen ist. Umso wichtiger ist es, dass Politiker als handelnde Personen für die Menschen greifbar, also ansprechbar sind und sich nicht hinter geschlossenen Türen verstecken.

Genau unter dieses Motto habe ich in den vergangenen Tagen meine Arbeit als Landtagsabgeordneter bzw. allgemein als Politiker gestellt.

Nachdem ich in der Gemeinderatssitzung versucht habe für eine möglichst hohe Transparenz in Sachen Gebietsreform zu sorgen und Rede und Antwort zu stehen, fand am Freitag in meinem Büro in Schmalkalden eine Bürgersprechstunde statt. Dabei konnten allgemeine Fragen gestellt oder gleich ganze Petitionen an den Landtag aufgenommen werden.

Am Samstag kamen dann zahlreiche Menschen zum Tag der offenen Tür in den Landtag (siehe Bild) und machten sich selbst ein Bild von der Arbeit ihrer politischen Vertreter. Als solcher fühle auch ich mich. Das bedeutet aber auch im Parlament ansprechbar zu sein, weshalb ich sowohl an verschiedenen Infoständen wie auch persönlich im Büro zur Verfügung stand. Zu diesem Zweck hatte ich einige Wochen zuvor auch über einhundert Einladungen an Vertreter von Vereinen und Verbänden aus der Region Schmalkalden verschickt. Auch wenn es hier und da nicht möglich war nach Erfurt zu kommen, so wurde es doch positiv aufgenommen bei Projekten, Vorhaben oder auch Problemen einen Ansprechpartner im Landtag zu haben.

Abgerundet wurde dieses Angebot ansprechbar zu sein durch eine Petitionssprechstunde am Montag in meinem Erfurter Wahlkreisbüro. Hier war der Bedarf an dem Tag überschaubar. Vielleicht waren aktuell alle Menschen sorgenfrei bzw. hatten keine Anliegen. Oder das Wetter war einfach zu schön um sich in ein Büro zu setzen.

Letzteres sagte ich mir nach der Bürgersprechstunde auch und ging mit meinen Kindern auf dem Erfurter Anger ein Eis essen.

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