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14. November 201613:40

Den Ronald digitalisieren

Die sozialen Netzwerke sind in aller Munde. Jeder gibt in Facebook und Co interessante wie langweilige Beiträge und Kommentare von sich. So konkurrieren teilweise sinnlose Informationen mit interessanten Beiträgen um die Aufmerksamkeit der Leser. Die Bezeichnung “soziale Netzwerke” meint eigentlich Verknüpfungen auf verschiedenen Internetplattformen, jedoch ist es auch tatsächlich wörtlich zu nehmen. Viele soziale Kontakte finden nicht mehr analog sondern digital statt. Ich finde das weder gut noch schlecht. Es ist einfach eine Entwicklung die wahrscheinlich erst am Anfang steht. Und man möchte ja auch mit der Zeit gehen. Also habe ich mich dem Projekt verschrieben “Den Ronald digitalisieren”. Angefangen mit dieser Homepage (die im Vergleich zu den neuen Möglichkeiten im Internet schon fast ein alter Hut ist) geht das über Facebook-Profil und Facebook-Seite bis hin zu einem whatsapp-Newsletter und Instagram-Kanal. Doch damit nicht genug. Weitere Digitalisierungsmöglichkeiten warten auf ihre Umsetzung: YouTube, Twitter, Flickr, Snapchat und slideshare. Aber, macht das alles Sinn? Sicher. Und ersetzt das ein persönliches Gespräch? Sicher nicht. Das Leben ist eben nicht digital – noch nicht. Für die nächsten paar Jahrzehnte wird es auch so bleiben. Bis dahin sollte man aus die heutigen Möglichkeiten sinnvoll nutzen. Ein Katzenbild ist toll, zwanzig Katzenbilder sind peinlich. Über jede Nachricht via whatsapp freue ich mich, komische Kettenbriefe nerven mich einfach nur. Ich lade alle ein, auch über die sozialen Netzwerke den Kontakt mit mir zu suchen (z.B. über facebook.com/wkb.hande oder per whatsapp 01579-2376155). Und nein, bitte keine Katzenbilder über WhatsApp!!

 

 

2. November 201615:06

Kreisgebietsreform mehr als Chance begreifen

Bild: Thüringer Innenministerium

Veränderungen sind manchmal einfach notwendig - auch in Thüringen, auch was Struktur und Zuschnitt der Landkreise betrifft. Seit Jahren beobachte ich, dass für das politische Erfurt Thüringen scheinbar am Rennsteig endet. Alles dahinter ist schon quasi Bayern. Auch wenn manche Zeitgenossen das gern hätten, auch südlich vom Rennsteig gibt es noch einen großen Teil Thüringen. Wie groß dieser Teil tatsächlich ist, zeigt der Vorschlag des Innenministers zur Kreisgebietsreform. Ich finde diesen Vorschlag gut! Er ist eine Chance die Region als Ganzes zu entwickeln. In der Vergangenheit war das Kirchturmdenken für keinen der bisherigen Kreise bzw. Städte vorteilhaft. Nun gibt es die Möglichkeit als Region mit einer Stimme zu sprechen. Das ist eine Starke Stimme. Eine Stimme die so stark sein kann dass sie es schafft über den Rennsteig hinweg in Erfurt gehört zu werden. Dass die bisherigen Landräte an den alten Strukturen festhalten ist verständlich. Wer sitzt schon gern auf einem Stuhl der zu kippen droht. Aber das darf nicht der Grund sein, die Entwicklung einer ganzen Region zu behindern. Das gilt nicht nur aber besonders für Südthüringen.

 

Siehe dazu Freies Wort vom 2.11.:

https://www.insuedthueringen.de/lokal/suhl_zellamehlis/zella-mehlis/Hande-befuerwortet-Suedthueringer-Grosskreis;art83457,5179711

1. Oktober 201612:17

Ein Fall für „Team Wallraff oder „Barth deckt auf“

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Diese bekannte Ausspruch traf auch auf einen Vor-Ort-Termin des Petitionsausschusses zu. In diesem Rahmen besuchte ich, nebenbei gesagt als einziger Abgeordneter des Ausschusses, den Ort Lichtenhain/Bergbahn. Dort soll im Rahmen einer Straßenbaumaßnahme auch der Abwasserkanal gebaut werden. Aber nicht im Sinne der Anwohner in einem freien Gefälle auf kürzestem Weg. Nein, warum einfach wenn es auch schwer geht – und teuer. So soll nach derzeitiger Planung das Abwasser aus den Häusern erst die Straße entlang weiter in einen Sammelkanal gepumpt werden, von dort aus wird es über eine noch größere Pumpanlage wieder zurück, an den Häusern vorbei in einen anderen Kanal gepumpt und läuft dann in einem großen Bogen Richtung Kläranlage.

Es fällt nicht schwer zu glauben, dass diese umständliche Variante wesentlich teurer ist als ein Kanal in freiem Gefälle. Das bestätigte auch ein beauftragtes Planungsbüro, doch der zuständige Zweckverband war da anderer Meinung.

Die betroffenen Anwohner reichten eine Petition im Landtag ein. Dort äußerten die zuständigen Ministerien, das rechtlich nichts zu beanstanden sein. Nachdem ich mir vor Ort von der Unsinnigkeit des Vorhabens gemacht hatte, formulierte ich eine mündliche Anfrage an die Landesregierung. Schließlich bat mich ein Staatssekretär diese Anfrage zurückzuziehen, da man ja rechtlich ohnehin nichts beanstanden könnte, zudem sei das Petitionsverfahren noch nicht abgeschlossen.

Zwischenzeitlich baut der Zweckverband Rennsteig dort weiter seine umständliche Abwasseranlage. Bis zur Klärung wird diese wahrscheinlich fertig sein. Die Zeche zahlen die Anwohner die per Gesetz dazu verpflichtet sind, ihre Häuser an den Kanal anzuschließen. Man möchte mich bitte nicht falsch verstehen, eine Verantwortung zur korrekten Abwasserbeseitigung hat jeder Hauseigentümer. Und wenn es eben nur umständlich geht, dann muß das so sein. Aber, dieser Schildbürgerstreich entbehrt nun wirklich jeder Vernunft.

19. September 201617:34

ICE wirklich schneller als eine Regionalbahn?

 

Der heutige Tag lässt sich getrost unter Flop verbuchen. Nach einem wenig erholsamen Wochenende mit verschiedenen Bautätigkeiten, Kirmes im Ort und privater Geburtstagsfeier blieb eigentlich nur der Montag, um sich etwas zu erholen.

Mein Plan sah daher vor, die anstehende Zugfahrt nach Berlin für eine kleine Verschnaufpause zu nutzen und meinen Termin in der Hauptstadt erfolgreich zu absolvieren. Schließlich sollte dann am späten Nachmittag ein gelungenes Tagwerk für ein gutes Gefühl auf der Rückfahrt sorgen.

Doch da hatte ich die Rechnung ohne die Deutsche Bahn gemacht. Morgens neun Uhr in Erfurt. Gemeinsam mit meinen zufällig getroffenen Landtagskollegen Steffen Harzer und Tilo Kummer stieg ich in den ICE nach Berlin, jedoch ohne zu ahnen, dass ich da so schnell nicht wieder rauskomme.

Der Zug war natürlich voll. Ich verabschiedete mich von dem Gedanken an eine erholsame Fahrt in die Hauptstadt. Das bestätigte sich dann auch nach der Abfahrt. Der Zug bremste plötzlich mehrmals hintereinander scharf ab, blieb stehen, um dann gleich wieder zu beschleunigen – mehr wie eine Straßenbahn als ein ICE. Irgendwann stand er dann ganz. Und stand, und stand. Erst eine Stunde, dann zwei. Irgendwann wurde dann durchgesagt, dass die Bremsen defekt seien und wir zurück nach Erfurt müssten. Nach einer weiteren Stunde hieß es dann wir würden von einer anderen Lokomotive weiter bis nach Halle geschleppt. Aber auch nach dieser Ankündigung passierte zunächst nichts. Schließlich setzte sich das Wunderwerk moderner Technik doch noch in Bewegung... Und blieb wieder stehen. Nun gab es auch mit der "ADAC-Lokomotive" Probleme.

Nach über vier Stunden rollten wir dann mit Tempo 40 in Halle ein. Weiterfahrt ungewiss. Damit war mein Termin in Berlin genauso hinfällig wie das gute Gefühl dass ich mir durch einen möglichst erfolgreichen Verlauf erhofft hatte.

So wartete ich noch etwas auf meine Heimfahrt, darin hatte ich ja jetzt Übung und kam schließlich nach insgesamt acht Stunden unproduktiven Wartens in und neben den verschiedensten Zügen wieder zu Hause an. Ohne auch nur etwas ausgeruht zu sein, ohne irgendwas sinnvolles gemacht zu haben und daher auch ohne gutes Gefühl.

Einzig bei der Antwort auf die oben gestellte Frage bin ich nun schlauer: Nein, ein ICE ist nicht zwangsweise schneller als die Regionalbahn.

7. September 201615:24

Endspurt – Freibad noch geöffnet

Das Freibad in Benshausen hat noch bis zum 16. September geöffnet. Es geht also in die heiße Phase, und das nicht nur im übertragenen Sinn, denn in den kommenden Tagen dreht die Sonne voraussichtlich nochmal anständig auf. Und da wir das Wasser in Benshausen über eine entsprechende Anlage auf dem Dach mit Sonnenenergie heizen, steigt die Wassertemperatur im großen Becken nochmal auf 23 bis 24 Grad. Man kann also nicht nur mit einem guten Gefühl ins Wasser springen sondern auch mit einem ökologisch reinen Gewissen.

 

Übrigens: So leer wie auf dem Bild ist das Becken eher selten – zumindest wenn bei so schönem Wetter geöffnet ist. Schönes Wetter, schönes Bad - auf in den Endspurt für die Badesaison 2016!