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13. Dezember 201620:33

Baby-Boom Benshausen

Manche Termine im Jahr sind richtig angenehm. Genau so war es dann auch, als ich gestern alle Neugeborenen in der Gemeinde Benshausen zusammen mit den Eltern in das Dorfgemeinschaftshaus zum Kaffee eingeladen hatte. Zugegeben, der Kaffee kam bei den Kleinen nicht so gut an, dafür waren die Urkunden begehrtes Objekt der meisten "Mini-Sandhasen-Hände". Die Eltern freuten sich dann mehr über die 100 Euro Begrüßungsgeld sowie einen Latz mit der Aufschrift "Ich bin ein Benshäuser".

Trotz der klammen Gemeindekasse wollte ich es mir nicht nehmen lassen, allen Eltern mit dieser kleinen Geste zum Nachwuchs zu gratulieren und die 21 Mädchen und Jungen in unserer schönen Gemeinde begrüßen zu dürfen.

 

Diese Art Willkommen führe ich als Bürgermeister in jedem Jahr durch. Da war es mir eine besondere Freude, unter den Eltern auch viele Wiederholungstäter zu sehen. Hoffen wir, dass es künftig noch mehr von ihnen gibt und der Baby Boom in Benshausen nach den Jahren 2015 und 2016 auch künftig anhält.

1. Dezember 201619:16

Eine Aufgabe weniger

Auch wenn die Überschrift vielleicht positiv klingt, die Aufgabe des Fraktionsvorsitzes ist mir nicht leicht gefallen. Vor reichlich 2 Jahren habe ich diese Aufgabe übernommen und versucht, alle Interessen unter einen Hut zu bringen und dabei inhaltlich im Landkreis Schmalkalden-Meiningen etwas zu bewegen.

 

Diese Aufgabe hat Spaß gemacht und ein Stück weit konnte ich meine Ziele umsetzen. Aber, es erfordert eine Menge Zeit. Und mit der Übernahme des Bürgermeisteramtes und der Wahl in den Thüringer Landtag ist diese Zeit drastisch geschrumpft. Von etwas Zeit für die Familie rede ich ja schon nicht mehr.

 

Daher muß man sich auch mal von Aufgaben trennen. Es ist in der Politik ohnehin ein Problem, dass viele Menschen aus Prinzip und Gewohnheit an ihrem Stuhl kleben. Das ist nicht mein Stil und nicht mein Anspruch.

 

Daher bin ich ab sofort nicht mehr der Vorsitzende der Linksfraktion im Kreistag sondern eines ihrer Mitglieder. 

18. November 201614:30

Lesen fördern und dabei Spaß haben

Einmal im Jahr veranstaltet "DIE ZEIT" und Stiftung Lesen den bundesweiten "Vorlesetag". An diesem Tag soll insbesondere Kindern vorgelesen werden, um sie an Bücher heranzuführen und Lust auf diese zu machen.

Ich nutze diese Gelegenheit schon länger und lese in verschiedenen Einrichtungen vor - Kindergärten, Schulen, Bibliotheken. Und es macht jedes Mal riesigen Spaß. Habe ich letztes Jahr für den Kindergarten und anschließend in der Gemeindebibliothek Benshausen vorgelesen, war ich dieses Jahr bei einer 5. Klasse in der Regelschule Schwarza. Es folgt noch eine Leserunde in der Bibo Benshausen.

 

Es wäre schön, wenn das einigen Kindern Lust auf das Lesen machen würde. Manche greifen schon regelmäßig zu einem Buch und andere nicht. Wer das nicht macht, ahnt nicht was ihm oder ihr entgeht. Die Feststellung habe auch ich gemacht. Noch in der Oberstufe war ich stolz darauf (heute nenne ich es "dumm") noch nie ein Buch vollständig gelesen zu haben. Gern greife ich heute zu möglichst dicken Wälzern und tauche in deren Welt ein, wann immer etwas Zeit ist. Damit hat man von einer Geschichte mehr und länger etwas als von jedem Film oder Videospiel.

14. November 201613:40

Den Ronald digitalisieren

Die sozialen Netzwerke sind in aller Munde. Jeder gibt in Facebook und Co interessante wie langweilige Beiträge und Kommentare von sich. So konkurrieren teilweise sinnlose Informationen mit interessanten Beiträgen um die Aufmerksamkeit der Leser. Die Bezeichnung “soziale Netzwerke” meint eigentlich Verknüpfungen auf verschiedenen Internetplattformen, jedoch ist es auch tatsächlich wörtlich zu nehmen. Viele soziale Kontakte finden nicht mehr analog sondern digital statt. Ich finde das weder gut noch schlecht. Es ist einfach eine Entwicklung die wahrscheinlich erst am Anfang steht. Und man möchte ja auch mit der Zeit gehen. Also habe ich mich dem Projekt verschrieben “Den Ronald digitalisieren”. Angefangen mit dieser Homepage (die im Vergleich zu den neuen Möglichkeiten im Internet schon fast ein alter Hut ist) geht das über Facebook-Profil und Facebook-Seite bis hin zu einem whatsapp-Newsletter und Instagram-Kanal. Doch damit nicht genug. Weitere Digitalisierungsmöglichkeiten warten auf ihre Umsetzung: YouTube, Twitter, Flickr, Snapchat und slideshare. Aber, macht das alles Sinn? Sicher. Und ersetzt das ein persönliches Gespräch? Sicher nicht. Das Leben ist eben nicht digital – noch nicht. Für die nächsten paar Jahrzehnte wird es auch so bleiben. Bis dahin sollte man aus die heutigen Möglichkeiten sinnvoll nutzen. Ein Katzenbild ist toll, zwanzig Katzenbilder sind peinlich. Über jede Nachricht via whatsapp freue ich mich, komische Kettenbriefe nerven mich einfach nur. Ich lade alle ein, auch über die sozialen Netzwerke den Kontakt mit mir zu suchen (z.B. über facebook.com/wkb.hande oder per whatsapp 01579-2376155). Und nein, bitte keine Katzenbilder über WhatsApp!!

 

 

2. November 201615:06

Kreisgebietsreform mehr als Chance begreifen

Bild: Thüringer Innenministerium

Veränderungen sind manchmal einfach notwendig - auch in Thüringen, auch was Struktur und Zuschnitt der Landkreise betrifft. Seit Jahren beobachte ich, dass für das politische Erfurt Thüringen scheinbar am Rennsteig endet. Alles dahinter ist schon quasi Bayern. Auch wenn manche Zeitgenossen das gern hätten, auch südlich vom Rennsteig gibt es noch einen großen Teil Thüringen. Wie groß dieser Teil tatsächlich ist, zeigt der Vorschlag des Innenministers zur Kreisgebietsreform. Ich finde diesen Vorschlag gut! Er ist eine Chance die Region als Ganzes zu entwickeln. In der Vergangenheit war das Kirchturmdenken für keinen der bisherigen Kreise bzw. Städte vorteilhaft. Nun gibt es die Möglichkeit als Region mit einer Stimme zu sprechen. Das ist eine Starke Stimme. Eine Stimme die so stark sein kann dass sie es schafft über den Rennsteig hinweg in Erfurt gehört zu werden. Dass die bisherigen Landräte an den alten Strukturen festhalten ist verständlich. Wer sitzt schon gern auf einem Stuhl der zu kippen droht. Aber das darf nicht der Grund sein, die Entwicklung einer ganzen Region zu behindern. Das gilt nicht nur aber besonders für Südthüringen.

 

Siehe dazu Freies Wort vom 2.11.:

https://www.insuedthueringen.de/lokal/suhl_zellamehlis/zella-mehlis/Hande-befuerwortet-Suedthueringer-Grosskreis;art83457,5179711