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15. Januar 201621:02

Erbe für Heimatmuseum der Gemeinde

Eine ungewöhnliche Nachricht erreichte mich Ende November vergangenen Jahres im Rathaus. Die Gemeinde Benshausen bzw. deren Heimatmuseum sollte 150.000 Dollar erben. Ein nach Australien ausgewanderter Ex-Benshäuser vermachte diese unglaubliche Summe an die Einrichtung.

Zunächst blieb ich sehr skeptisch. Mein Misstrauen verschwand erst nachdem eine Kanzlei die Abwicklung übernahm und das Geld tatsächlich auf dem Konto der Gemeinde verbucht wurde. Es braucht nicht gesagt werden, wie dankbar wir alle dem verstorbenen Gönner sind, denn immerhin ist sowas nicht alltäglich.

Daher berichtete auch das Freie Wort ausführlich darüber. Darauf wurde die Bild-Zeitung aufmerksam und veröffentlichte dieses Ereignis Anfang dieser Woche. Nun stand das Fernsehen des MDR vor der Rathaustür und packte Mikrofon und Kamera aus. Das Resultat wurde gleich heute in der überregionalen Sendung "MDR um 2" gesendet und ist aktuell noch in der Mediathek abrufbar.

Vielleicht hat sich der Medienrummel nun gelegt und wir können anfangen unserem Heimatmuseum und damit dem Ort etwas Gutes zu tun. Fast so wie heute: Kamera? Läuft. Ton? Läuft. Dann los!

18. Dezember 201518:43

Landeshaushalt 2016/17 beschlossen

In der letzten Sitzung des Thüringer Landtages in diesem Jahr absolvierten die Abgeordneten nochmal ein Mamutprogramm. Nach drei Sitzungstagen, mit Aussprachen und Debatten bis über Mitternacht hinaus konnten wir den Doppelhaushalt für die Jahre 2016/2017 beschließen. Dass sich die Arbeit gelohnt hat, zeigen die beratenen Einzelpläne des Gesamthaushalts innerhalb derer Rot-Rot-Grün den Koalitionsvertrag Stück für Stück eingearbeitet hat. Wir liefern – vielleicht nicht an einem Tag oder in einem Jahr, aber wir liefern. Und natürlich wird vom politischen Gegner genau das Gegenteil behauptet, allerdings kam zum Beispiel von der größten Oppositionspartei kein einziger Änderungsantrag. Ich erlaube mir dabei nicht von Unfähigkeit zu reden, wohl aber von Unwillen und Resignation.

Und was bleibt? Zunächst ein solider Haushalt ohne Taschenspielertricks und unseriösen Spekulationen. Dass da vor dem Hintergrund sinkender finanzieller Mittel nicht gleich jeder Wunsch erfüllbar ist, dürfte nicht überraschen. Auch Rot-Rot-Grün kann nicht zaubern – und wenn, wäre es ja langweilig.

10. Dezember 201521:32

Haushaltssitzung im Kreistag

Ein Ende ist auch immer gleichzeitig ein Anfang. Und so stand die letzte Sitzung des Kreistages Schmalkalden-Meiningen in diesem Jahr unter dem Vorzeichen des Haushaltes für das Jahr 2016.

Grundsätzlich bleibt festzustellen, dass der vorgelegte Entwurf eine inhaltlich runde Sache ist. In meiner Haushaltsrede stellte ich jedoch besonders hervor, dass die Investitionen im Schulbereich für unsere Fraktion von besonderer Bedeutung sind. Mit 9,2 Mio. Euro unternimmt der Landkreis im kommenden Jahr diesbezüglich große Anstrengungen - und das alles ohne jede Kreditaufnahme.

Einzig die Erhöhung der Kreisumlage, also dessen was der Kreis von seinen Gemeinden an Finanzierungsbeitrag einfordert trübte das Gesamtbild etwas. Allerdings gehört zur Vollständigkeit auch die Tatsache, dass der Landkreis Schmalkalden-Meiningen trotz dieser Anhebung noch immer die geringste Kreisumlage in Thüringen verzeichnen kann.

Und so stimmten dann alle Fraktionen dem Haushaltsentwurf zu. Vielleicht lag das auch an dem leckeren Buffet welches traditionell zur letzten Kreistagssitzung im Jahr gereicht wird. Ein voller Magen entscheidet eben leichter. Das wusste offenbar auch der Landrat. Ich bin gespannt, was es bei der nächsten problematischen Entscheidung zu Essen gibt...

6. Dezember 201521:49

Schlaflos in Benshausen

Die Vorweihnachtszeit ist anstrengend! Nicht etwa wegen den notwendigen Besorgungen für's Fest, sondern wegen der Fülle an Terminen. Meist am Abend, meist dauert es lang, meist hat man dann bis zum nächsten Morgen zu wenig Schlaf. Und alles was das Jahr über aufgeschoben oder einfach vergessen wurde – kommt dann in den Wochen vor Weihnachten. Also, eine schlaflose Zeit.

Da man aber eine Rentnerweihnachtsfeier nicht unbedingt im Sommer machen kann, fand diese nun am vergangenen Wochenende statt. Gut fünfzig Senioren folgten der Einladung der Gemeinde. Bei Kaffee und Kuchen bzw. später dann Bratwurst und Glühwein zeigten auch die Gruppen von Tanzhaus und Kinderheim was sie können. Dazu hatten die Kinder auch genügend Platz. In diesem Jahr fand die Weihnachtsfeier in der Turnhalle statt. Immerhin war ja auch schon alles vorbereitet.

Denn bereits am Vortag hatte ich die Benshäuser zur Einwohnerversammlung eingeladen. Thema, wie könnte es anders sein, die Gebietsreform. Offenbar hätte ich Kinderheim und Tanzhaus ebenfalls um ein kleines Programm bitten sollen, vielleicht wären dann mehr Einwohner gekommen. Die knapp achtzig Anwesenden die gekommen waren, sorgten jedoch für eine sehr gute und sachliche Veranstaltung. Das Ergebnis ist offen aber die Meinungsbildung im Ort gestartet – das war das Ziel.

Am Ende der Einwohnerversammlung hatte ich eineinhalb Stunden geredet – geplant war die Hälfte. Das muß straffer werden! Weniger ist oft mehr! Das gilt allerdings nicht für die Schlafdauer. Gute Nacht.

21. November 201514:00

1. Gewerbestammtisch in Benshausen

Diese Woche gab es eine Neuerung in Benshausen. Zum ersten Mal trafen sich die Gewerbetreibenden des Ortes mit Vertretern der Gemeindeverwaltung. Dabei folgten 28 der 180 Unternehmer meiner Einladung zum Ideen- und Informationsaustausch.

Vor dem Hintergrund einer zu verbessernden Wirtschaftsförderung in der Gemeinde stellte die Hauptamtsleiterin Frau Bauer in Anlehnung an die Interkommunale Strategie die Entwicklungsrichtung des Ortes dar. Dabei wurden die für die Gewerbetreibenden wichtigen Punkte und Handlungsoptionen besonders besprochen.

In der folgenden Diskussionsrunde hielten sich die Wortmeldungen in Grenzen. Angesprochen wurde die Verkehrs- und Parksituation in Benshausen und Ebertshausen sowie die aktuelle Lage der ausgewiesenen Überschwemmunsgebiete und die damit verbundenen Einschränkungen der Flächennutzung.

Nach dem Ende der offizielle Runde trat dann doch einiger Klärungs- und Diskussionsbedarf hervor. Die meisten Dinge konnten in kleineren Gesprächsrunden geklärt werden.

Abschließend nehme ich für mich eine sehr positive Erfahrung sowie Meinungsbild und Wünsche der ansässigen Betriebe und Händler mit. Dafür bin ich sehr dankbar. Der Abend zeigte der Verwaltung und mir, dass wir in großen Teilen auf dem richtigen Weg für unsere Gemeinde sind. Die zweite Ausgabe des Stammtisches wird es im Frühjahr geben. Bis dahin gibt es aber noch viel zutun. Ich gehe es einfach mal an....