Blogrolls

 

Archiv

 

Kopieren Sie diesen Link in Ihren RSS-Reader

RSS 0.91Nachrichten
RSS 2.0Nachrichten
 
19. August 201612:01

"Schön" geht anders ...

… das ist auch mir absolut bewusst! Die Erhöhung der Kindergartengebühren in der Gemeinde Benshausen war kein schöner Schritt. Es war sogar ein sehr schmerzlicher Schritt. Bei dieser Einsicht bin ich ganz an der Seite der Eltern. Dabei ist mir auch klar, dass schöne Worte da wenig helfen. Und es ist für die Eltern, die jetzt deutlich tiefer für die Betreuung ihrer Kinder in die Tasche greifen müssen, natürlich auch zweitrangig, dass der Zuschuss der Gemeinde zum Kindergarten trotz der Gebührenerhöhung noch steigt.

 

Vor rund fünf Jahren wurden die Kindergartengebühren in Benshausen das letzte Mal angepasst. Fakt ist, es wäre nicht so weitergegangen. Falsch ist die Aussage, dass die derzeitigen Eltern für die früheren Kindergarteneltern „bluten“ müssen, weil wir die Gebühren nicht schon eher erhöht haben. Richtig ist die Ansicht, dass die Kindergartengebühren nicht so deutlich gestiegen wären, hätten wir andere Gemeindeeinrichtungen geschlossen.

Diese Abwägung war die schwierigste Entscheidung.

 

Gemeinsam mit der großen Mehrheit des Gemeinderates habe ich in den vergangenen Wochen und Monaten nach Lösungen gesucht, die Schließung von Bibliothek, Sauna, Kegelbahn, Museum oder Schwimmbad sowie die Streichung der Vereinsförderung oder des Begrüßungsgeldes für Neugeborene zu verhindern und trotzdem keine dreistelligen Kindergartenbeiträge mit einer 2 am Anfang zu bekommen. Nein, das ist oder war keine Drohung – das ist die traurige Realität. Und natürlich sollte auch niemand entlassen werden, weder im Kindergarten noch in anderen Einrichtungen. Ganz im Gegenteil, die Geburtenrate im Ort ist stark angestiegen. Wir werden wohl eher noch einstellen müssen. 

 

Logisch dass man für eine so deutliche Gebührenerhöhung keine lieben Worte bekommt, die würde ich mir selbst als Elternteil auch nicht geben. Aber: Zu denken alle diese Entscheidungen wären leichtfertig gefallen oder man wolle sich auf einfache Art zu Lasten der Kinder sanieren, ist viel zu einfach gedacht.

Kommentar(e)

Mein Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht