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26. Mai 201616:38

Drei Tage in Blankenstein

Was ist das Besondere an Blankenstein? Richtig, der Beginn bzw. das Ende des Rennsteigs. Und was noch? Genau, eine große Zellstofffabrik mitten im Ort.

Den Ort mit diesen beiden großen Besonderheiten kannte ich noch nicht, daher folgte ich der Einladung meines Bürgermeister- und Landtagskollegen Ralf Kalich sehr gern. Mit dabei waren auch meine beiden Wahlkreismitarbeiter Ilona und Falko. Wir drei durften in den drei Tagen aber noch mehr positive Seiten des rund 780-Seelen-Ortes im Saale-Orla-Kreis kennenlernen. So bietet Blankenstein mit dem Zellstoffwerk Rosenthal nicht nur über 400 Arbeitsplätze sondern auch ansprechenden Wohn- und Lebensraum. Es fehlt ebenso nicht an einer umfangreichen medizinischen Versorgung und sozialer Infrastruktur oder genug Einkaufsmöglichkeiten bzw. einer soliden Straßeninfrastruktur.

Einzig ein fehlendes Stück Schiene auf einer Länge von etwas 5 km durch das sogenannte Höllental treibt meinem Amtskollegen und dem Geschäftsführer des Zellstoffwerkes Falten auf die Stirn. Letzterer führte uns durch das Werk und gab mir viele Informationen. So produziert das Werk 366.000 Tonnen Zellstoff und verarbeitet dabei Unmengen an Holz-Hackschnitzeln. Der Betrieb würde nun gern 250.000 Tonnen Güter zusätzlich(!) über die Schiene anliefern. Bereits jetzt wickelt das Werk 80 Prozent des Güterverkehrs über die Schiene ab. Nur wenn es Richtung Süden gehen soll, müssen in einem Beispiel ca. 250 km gefahren werden statt nur 68 km über die Höllentalbahn.

Die zusätzliche Nutzung für den Personenverkehr verstärken den Wunsch der regionalen Akteure aus Politik und Wirtschaft nach einem Lückenschluss der Bahnstrecke.

Das finden alle Entscheider gut, nur macht bisher niemand etwas. Auch ich finde das gut - sehr sogar - und werde mich im Rahmen meiner Möglichkeiten dafür stark machen.

Die drei Tage in Blankenstein waren sehr informativ und auch schön. Einen Besuch kann ich in jedem Fall empfehlen.

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