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27. März 201709:52

Wie die Made im Speck – als Leseratte auf der Buchmesse

In einer scheinbar unendlichen Menge an Lesestoff fand ich mich am Wochenende zur diesjährigen Buchmesse in Leipzig wieder. Der schon traditionelle Besuch dieses Events mit meiner großen Tochter sollte wieder den Lesestoff für dieses Jahr sichern.

 

Gleich zu Beginn blieben wir bei dieser und jener Lesung bekannter oder weniger bekannter Autoren hängen. Diese Vielzahl und auch Nähe zu den Autoren ist einer der großen Unterschiede zur Frankfurter Buchmesse. Geht es in der Metropole am Main hauptsächlich um geschäftliche Kontakte so ist die Leipziger Buchmesse ein Treffpunkt von Autoren, Verlagen und Lesern. Dieser direkte Kontakt zwischen den Machern von Büchern aller Art und deren Lesern, also die ungefilterte Rückmeldung macht Leipzig zu einer besonderen Veranstaltung.

Das fanden neben meiner Tochter und mir wohl auch eine Menge anderer Menschen, denn erneut wurde mit 285.000 Besuchern ein neuer Rekord aufgestellt. Ruft man sich in Erinnerung, dass jeder Messebesucher im Durchschnitt für über 200 Euro Bücher kauft und natürlich auch so noch eine Menge Geld in der Stadt lässt, ahnt man auch die Dimension der wirtschaftlichen Bedeutung. Da könnten die Veranstalter doch eigentlich die 25 Euro für eine Familien-Tageskarte etwas senken!?!

 

Doch unabhängig davon ist der Besuch natürlich auch ohne jeden Bücherkauf ein tolles Erlebnis. Bücher über Bücher und dazu noch überall diese seltsam gewandeten Menschen – neudeutsch: Crossplayer - der parallel stattfindenden Manga-Comic-Convention.

Toll war's jedenfalls, zur Leipziger Buchmesse. Bis zum nächsten Jahr!

14. November 201613:40

Den Ronald digitalisieren

Die sozialen Netzwerke sind in aller Munde. Jeder gibt in Facebook und Co interessante wie langweilige Beiträge und Kommentare von sich. So konkurrieren teilweise sinnlose Informationen mit interessanten Beiträgen um die Aufmerksamkeit der Leser. Die Bezeichnung “soziale Netzwerke” meint eigentlich Verknüpfungen auf verschiedenen Internetplattformen, jedoch ist es auch tatsächlich wörtlich zu nehmen. Viele soziale Kontakte finden nicht mehr analog sondern digital statt. Ich finde das weder gut noch schlecht. Es ist einfach eine Entwicklung die wahrscheinlich erst am Anfang steht. Und man möchte ja auch mit der Zeit gehen. Also habe ich mich dem Projekt verschrieben “Den Ronald digitalisieren”. Angefangen mit dieser Homepage (die im Vergleich zu den neuen Möglichkeiten im Internet schon fast ein alter Hut ist) geht das über Facebook-Profil und Facebook-Seite bis hin zu einem whatsapp-Newsletter und Instagram-Kanal. Doch damit nicht genug. Weitere Digitalisierungsmöglichkeiten warten auf ihre Umsetzung: YouTube, Twitter, Flickr, Snapchat und slideshare. Aber, macht das alles Sinn? Sicher. Und ersetzt das ein persönliches Gespräch? Sicher nicht. Das Leben ist eben nicht digital – noch nicht. Für die nächsten paar Jahrzehnte wird es auch so bleiben. Bis dahin sollte man aus die heutigen Möglichkeiten sinnvoll nutzen. Ein Katzenbild ist toll, zwanzig Katzenbilder sind peinlich. Über jede Nachricht via whatsapp freue ich mich, komische Kettenbriefe nerven mich einfach nur. Ich lade alle ein, auch über die sozialen Netzwerke den Kontakt mit mir zu suchen (z.B. über facebook.com/wkb.hande oder per whatsapp 01579-2376155). Und nein, bitte keine Katzenbilder über WhatsApp!!

 

 

19. September 201617:34

ICE wirklich schneller als eine Regionalbahn?

 

Der heutige Tag lässt sich getrost unter Flop verbuchen. Nach einem wenig erholsamen Wochenende mit verschiedenen Bautätigkeiten, Kirmes im Ort und privater Geburtstagsfeier blieb eigentlich nur der Montag, um sich etwas zu erholen.

Mein Plan sah daher vor, die anstehende Zugfahrt nach Berlin für eine kleine Verschnaufpause zu nutzen und meinen Termin in der Hauptstadt erfolgreich zu absolvieren. Schließlich sollte dann am späten Nachmittag ein gelungenes Tagwerk für ein gutes Gefühl auf der Rückfahrt sorgen.

Doch da hatte ich die Rechnung ohne die Deutsche Bahn gemacht. Morgens neun Uhr in Erfurt. Gemeinsam mit meinen zufällig getroffenen Landtagskollegen Steffen Harzer und Tilo Kummer stieg ich in den ICE nach Berlin, jedoch ohne zu ahnen, dass ich da so schnell nicht wieder rauskomme.

Der Zug war natürlich voll. Ich verabschiedete mich von dem Gedanken an eine erholsame Fahrt in die Hauptstadt. Das bestätigte sich dann auch nach der Abfahrt. Der Zug bremste plötzlich mehrmals hintereinander scharf ab, blieb stehen, um dann gleich wieder zu beschleunigen – mehr wie eine Straßenbahn als ein ICE. Irgendwann stand er dann ganz. Und stand, und stand. Erst eine Stunde, dann zwei. Irgendwann wurde dann durchgesagt, dass die Bremsen defekt seien und wir zurück nach Erfurt müssten. Nach einer weiteren Stunde hieß es dann wir würden von einer anderen Lokomotive weiter bis nach Halle geschleppt. Aber auch nach dieser Ankündigung passierte zunächst nichts. Schließlich setzte sich das Wunderwerk moderner Technik doch noch in Bewegung... Und blieb wieder stehen. Nun gab es auch mit der "ADAC-Lokomotive" Probleme.

Nach über vier Stunden rollten wir dann mit Tempo 40 in Halle ein. Weiterfahrt ungewiss. Damit war mein Termin in Berlin genauso hinfällig wie das gute Gefühl dass ich mir durch einen möglichst erfolgreichen Verlauf erhofft hatte.

So wartete ich noch etwas auf meine Heimfahrt, darin hatte ich ja jetzt Übung und kam schließlich nach insgesamt acht Stunden unproduktiven Wartens in und neben den verschiedensten Zügen wieder zu Hause an. Ohne auch nur etwas ausgeruht zu sein, ohne irgendwas sinnvolles gemacht zu haben und daher auch ohne gutes Gefühl.

Einzig bei der Antwort auf die oben gestellte Frage bin ich nun schlauer: Nein, ein ICE ist nicht zwangsweise schneller als die Regionalbahn.

4. September 201613:29

Schöne Tradition - Sommerfest in Zella-Mehlis

Zur schönen Tradition ist das Sommerfest meiner Partei im Bürgerhaus in Zella-Mehlis geworden. So waren auch diesmal wieder viele bekannte Gesichter dabei aber wir durften auch neue Gäste begrüßen. Waren es vor ein paar Jahren nur Parteimitglieder die an jedem ersten Samstag im September nach Zella-Mehlis kamen, so folgen heute auch die Vertreter von anderen Fraktionen und viele „unpolitische“ Gäste der Einladung.

Für den musikalische Rahmen sorgten „Kalter Kaffee“. Mit ihren oft zweideutigen und manchmal derben Texten blieb der Spaß beim Zuhören nicht auf der Strecke. Die beiden Künstler waren bereits das zweite Mal in Zella-Mehlis zu Gast. Und hoffentlich nicht das letzte Mal. Es folgte eine Tanzgruppe und die Ehrung des Betreibers der Zella-Mehliser Schauburg. Denn wie vielen Lesern bekannt sein dürfte, muss das Kino Schauburg leider geschlossen werden, weil das Objekt verkauft wurde.

Abschließend durfte ich dann noch kurz von meiner Arbeit aus dem Landtag berichten. Aber die Hauptsache des sonnigen Nachmittags bestand eigentlich darin, mit anderen ins Gespräch zu kommen, Meinungen auszutauschen oder einfach nur Smalltalk zu halten. Eben ein schönes Sommerfest. Bis nächstes Jahr.