Um solide arbeiten zu können braucht Politik manchmal die Ruhe hinter einer geschlossenen Tür. Gleichzeitig muß sie für die Menschen greifbar und nachvollziehbar sein. Das ist oft ein Spagat der nicht leicht zu bewältigen ist. Umso wichtiger ist es, dass Politiker als handelnde Personen für die Menschen greifbar, also ansprechbar sind und sich nicht hinter geschlossenen Türen verstecken.

Genau unter dieses Motto habe ich in den vergangenen Tagen meine Arbeit als Landtagsabgeordneter bzw. allgemein als Politiker gestellt.

Nachdem ich in der Gemeinderatssitzung versucht habe für eine möglichst hohe Transparenz in Sachen Gebietsreform zu sorgen und Rede und Antwort zu stehen, fand am Freitag in meinem Büro in Schmalkalden eine Bürgersprechstunde statt. Dabei konnten allgemeine Fragen gestellt oder gleich ganze Petitionen an den Landtag aufgenommen werden.

Am Samstag kamen dann zahlreiche Menschen zum Tag der offenen Tür in den Landtag (siehe Bild) und machten sich selbst ein Bild von der Arbeit ihrer politischen Vertreter. Als solcher fühle auch ich mich. Das bedeutet aber auch im Parlament ansprechbar zu sein, weshalb ich sowohl an verschiedenen Infoständen wie auch persönlich im Büro zur Verfügung stand. Zu diesem Zweck hatte ich einige Wochen zuvor auch über einhundert Einladungen an Vertreter von Vereinen und Verbänden aus der Region Schmalkalden verschickt. Auch wenn es hier und da nicht möglich war nach Erfurt zu kommen, so wurde es doch positiv aufgenommen bei Projekten, Vorhaben oder auch Problemen einen Ansprechpartner im Landtag zu haben.

Abgerundet wurde dieses Angebot ansprechbar zu sein durch eine Petitionssprechstunde am Montag in meinem Erfurter Wahlkreisbüro. Hier war der Bedarf an dem Tag überschaubar. Vielleicht waren aktuell alle Menschen sorgenfrei bzw. hatten keine Anliegen. Oder das Wetter war einfach zu schön um sich in ein Büro zu setzen.

Letzteres sagte ich mir nach der Bürgersprechstunde auch und ging mit meinen Kindern auf dem Erfurter Anger ein Eis essen.

Wenn in Benshausen Einwohnerversammlung ist, dann füllt sich die örtliche Turnhalle schnell. Das zeigte sich gestern wieder zur Einwohnerversammlung zum Thema Gebietsreform. Wie hoch das Interesse der Bürgerinnen und Bürger tatsächlich war, ahnten die Mitglieder des Gemeinderates jedoch nicht. Vor etwa 200 Anwesenden gab ich einen stark gekürzten Überblick über die Antworten der Städte Suhl und Zella-Mehlis auf den von der Gemeinde Benshausen erarbeiteten Kriterienkatalog zu einem Eingemeindungsvertrag. Darin sind die wichtigsten Punkte aufgeführt, die aus Sicht unseres Ortes für die Zukunft geregelt werden sollten. Alle Unterlagen werden auch auf der Internetseite der Gemeinde (www.benshausen.de) veröffentlicht.

 

Bei den Fragerunden zwischen den einzelnen Themenblöcken der Präsentation sowie im anschließenden Frage- und Antwortteil zeigten sich auch viele allgemeine Vorbehalte gegenüber einer Gebietsreform. So spürte man in einigen Wortmeldungen tatsächliche Angst vor einer Veränderung.

Darauf einzugehen ist schwer, denn ein Gefühl ist meist stärker als die Argumente die es widerlegen könnten. Auch Benshausen wird künftig weiterhin existieren, denn Straßen und Gebäude werden mit der Gebietsreform nicht abgerissen, Vereine werden nicht aufgelöst, die Ansprechpartner im Ort bleiben, die Entwicklung der Gemeinde im Rahmen der einzelnen genannten Maßnahmen geht weiter und wir werden mit einer großen Stadt an unserer Seite stärker als bisher.

Dabei gibt es natürlich Unterschiede bei der Frage, ob wir mit Suhl oder Zella-Mehlis in eine gemeinsame Zukunft gehen wollen. Um dazu im Gemeinderat eine solide Entscheidung treffen zu können, brauchen wir die Rückmeldung von den Menschen.

 

Eine Totalverweigerung hilft Benshausen aber nicht!

Dass meine Tätigkeit oft auch nach Berlin führt, ist mittlerweile zu einer Art Gewohnheit geworden. Nun führten mich aber gleich zwei Veranstaltungen in die deutsche Hauptstadt. Zunächst reiste ich mit dem gesamten Petitionsausschuss des Thüringer Landtages in den Bundestag um mit den dortigen Kollegen über den Umgang mit weitergeleiteten Eingaben aus Thüringen sowie die Zusammenarbeit mit freien und unabhängigen Plattformen wie openpetition.org zu diskutieren.

 

Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen der Entwicklung der ostdeutschen Bundesländer. Im Berliner Ballhaus in der Chausseestrasse hatte die Bundestagsfraktion zu einer Ostkonferenz eingeladen. Thema: „Ostdeutschland im Spannungsfeld zwischen Metropolen und ländlichem Raum“ - eine ziemlich genaue Beschreibung der Gegebenheiten in Thüringen, wo sich ein großer ländlich geprägter Teil zwischen den großen Metropolregionen erstreckt. Dass diese Situation Probleme mit sich bringt, dürfte nicht überraschen.

Ebenso war es wenig überraschend, dass der Blick aus Berlin auf den ländlichen Raum (zum Beispiel in Thüringen) dann doch etwas, sagen wir mal, anders ist. Denn wie es die Bezeichnung schon sagt: ländlicher Raum meint „ländlich“ wegen der besonderen Wirtschafts- und Agrarstrukturen und „Raum“ weil eben nun mal viel Platz da ist, der entsprechende Entfernungen und notwendige Infrastruktur mit sich bringt. Und nicht zuletzt ist die Mentalität der Menschen oft auch eine andere als in Städten.

 

Doch unabhängig davon haben auch Stadtmenschen gute Ideen für den ländlichen Raum – und die habe ich nach diesem 18-Stunden-Tag in Berlin mit nach Thüringen genommen.

Bereits zum 4. Mal fand der Tag linker Parlamentarier statt. Diesmal trafen sich die Mitglieder der Landtage und des Bundestages in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt. Hier wird im kommenden Monat ein neuer Landtag gewählt. Danach möchte man mit Thüringen gleichziehen und einen linken Ministerpräsidenten stellen. Und so war es nur logisch, dass der Auftakt dieser zweitägigen Konferenz eine Talkrunde zwischen dem Ministerpräsidenten Ramelow und dem vielleicht künftigen Ministerpräsidenten Gallert war.

Im Anschluss fanden verschiedene Workshops und Besichtigungen statt. So nutzte ich die Möglichkeit, beim Thema Entwicklung und Erschließung des ländlichen Raums einmal über den "Thüringer Tellerrand" (oder hinter die Bratwurstgrenze oder wie auch immer man es nennen will) zu schauen. Dabei haben mir besonders die Herangehensweisen von Sachsen und Bremen gefallen, die zwar natürlich von der Art her vollkommen entgegengesetzt sind, grundsätzlich aber nicht nur den ÖPNV sehen sondern Mobilität von Menschen und Gütern als Ganzes und in Verbindung betrachten.

Viele Ideen und noch mehr Motivation für mich!

Bild: Thüringer Innenministerium

Veränderungen sind manchmal einfach notwendig - auch in Thüringen, auch was Struktur und Zuschnitt der Landkreise betrifft. Seit Jahren beobachte ich, dass für das politische Erfurt Thüringen scheinbar am Rennsteig endet. Alles dahinter ist schon quasi Bayern. Auch wenn manche Zeitgenossen das gern hätten, auch südlich vom Rennsteig gibt es noch einen großen Teil Thüringen. Wie groß dieser Teil tatsächlich ist, zeigt der Vorschlag des Innenministers zur Kreisgebietsreform. Ich finde diesen Vorschlag gut! Er ist eine Chance die Region als Ganzes zu entwickeln. In der Vergangenheit war das Kirchturmdenken für keinen der bisherigen Kreise bzw. Städte vorteilhaft. Nun gibt es die Möglichkeit als Region mit einer Stimme zu sprechen. Das ist eine Starke Stimme. Eine Stimme die so stark sein kann dass sie es schafft über den Rennsteig hinweg in Erfurt gehört zu werden. Dass die bisherigen Landräte an den alten Strukturen festhalten ist verständlich. Wer sitzt schon gern auf einem Stuhl der zu kippen droht. Aber das darf nicht der Grund sein, die Entwicklung einer ganzen Region zu behindern. Das gilt nicht nur aber besonders für Südthüringen.

 

Siehe dazu Freies Wort vom 2.11.:

https://www.insuedthueringen.de/lokal/suhl_zellamehlis/zella-mehlis/Hande-befuerwortet-Suedthueringer-Grosskreis;art83457,5179711

 

Am Wochenende vom 13. zum 14. Juni kam es in der Grundschule Benshausen zu einem Wasserrohrbruch. Dieser konnte leider erst am Montagmorgen festgestellt werden. Die Feuerwehr der Gemeinde wurde umgehend gerufen und beseitigte grob das fast im gesamten Gebäude verteilte Wasser. Da dem Einsatzleiter die baulichen Schäden und Beeinträchtigungen der Statik nicht ersichtlich waren, sperrte er das Gebäude. Dieser Schritt war umsichtig und richtig. Das er auch begründet war zeigte die Einschätzung des auf mein Bestreben hin gerufenen Statikers. So sind die Schäden doch größer als zunächst oberflächlich zu erkennen war. In Folge dessen wird das Hauptgebäude unserer Grundschule vielleicht noch eine Weile für den Schulbetrieb nicht zur Verfügung stehen.

Die Gemeindeverwaltung hat der Schulleitung jede machbare Unterstützung zugesagt, um den Schulbetrieb zu ermöglichen. Ich bin auch der Kreisverwaltung sowie dem zuständigen Versicherer dankbar für die schnelle und unkomplizierte Hilfe.

Das Dorfgemeinschaftshaus in Benshausen war gut gefüllt, als die Projektgruppe der FH-Erfurt ihre Studie für eine „Integrierte Kommunale Strategie“ vorstellte. Dazu durfte ich neben vielen Benshäuser Bürgern und Gemeinderäten auch die Bürgermeister aus Suhl, Zella-Mehlis und Schwarza sowie einige der jeweiligen Ratsmitglieder begrüßen.

Das Hauptziel der Untersuchung war es, Möglichkeiten der Zusammenarbeit und mögliche Entwicklungspotentiale für Benshausen aber auch unsere Nachbarorte zu identifizieren.

Dass dabei die anstehende Gebietsreform eine Rolle spielte, zeigte die Schlussfolgerung der Projektgruppe mit der Vorstellung des Modells „Paßberger Landgemeinde“ - sozusagen als Konsequenz der Überlegungen.

Eine solche Landgemeinde bestehend aus Benshausen, Schwarza, Viernau und Bermbach sowie evtl. noch Kühndorf war auch bereits bei der letzten Einwohnerversammlung im Dezember 2015 der Favorit der damals anwesenden Bürger. Das war auch den Studenten bekannt, weshalb sie dieser Variante im Gegensatz zu einer Eingemeindung zu Zella-Mehlis oder Suhl den Vorrang gaben.

Aus nachvollziehbaren Gründen verließen daher am Ende die Gäste aus den beiden Städten wenig zufrieden das Benshäuser Dorfgemeinschaftshaus. Der Rest diskutierte jedoch noch lange die Vor- und Nachteile einer solchen Landgemeinde. Denn wie bei jeder Variante gibt es immer zwei Seiten der Medaille. Auch bei einer Paßberger Landgemeinde.

Anfang November durfte ich gemeinsam mit einigen Kolleginnen und Kollegen des Petitionsausschusses des Thüringer Landtages in den Bundestag nach Berlin. Eingeladen hatte die Vorsitzende des Petitionsausschusses im Bundestag Kersten Steinke (MdB). Bei diesem Arbeitstreffen waren auch Vertreter(innen) aus anderen Landesparlamenten anwesend und stellten ihre Arbeitsweisen und aktuellen Themenfelder vor. Wichtig waren neben diesem Erfahrungsaustausch auch Fragen der Koordination der Zusammenarbeit zwischen den Ausschüssen in Landtagen und Bundestag.

Interessant war für mich dabei die Feststellung, dass wir in Thüringen ein im Ländervergleich fortschrittliches Petitionswesen haben. So ist zum Beispiel in unserem Bundesland nicht nur die Eingabe von Petitionen auf einer Online-Plattform möglich, sondern auch das dortige Mitzeichnen von bereits veröffentlichten Petitionen.

Zudem verfügt der Thüringer Petitionsausschuss über einen eigenen Härtefallfond. Aus diesen Mitteln kann Petenten in besonderen Notlagen schnell und unbürokratisch geholfen werden. Ich erlaube mir an der Stelle den Hinweis, dass dieser Fond auf Bestreben meiner Fraktion seit Beginn der rot-rot-grünen Regierung verdoppelt wurde.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass dieses Arbeitstreffen sehr informativ war und ich viele neue Ideen nach Thüringen mitnehmen konnte. Abgesehen davon war es mal wieder schön in Berlin.

Den Thüringen-Tag in Pößneck verbrachte ich zu großen Teilen am Infostand des Petitionsausschusses des Landtages. Dort durfte ich gemeinsam mit den Mitarbeitern des zuständigen Referats im Landtag die Arbeit des Ausschusses vorstellen. Neben überraschend vielen interessierten Bürgern kam auch der Ministerpräsident vorbei. Insgesamt besuchten an dem Wochenende über 120.000 Menschen die kleine aber feine Stadt.

Ich muß gestehen, dass ich Pößneck noch nicht wirklich kannte. Aber, ich werde ihr privat sicher bald einen zweiten Besuch abstatten.

 

 

Diese Woche gab es eine Neuerung in Benshausen. Zum ersten Mal trafen sich die Gewerbetreibenden des Ortes mit Vertretern der Gemeindeverwaltung. Dabei folgten 28 der 180 Unternehmer meiner Einladung zum Ideen- und Informationsaustausch.

Vor dem Hintergrund einer zu verbessernden Wirtschaftsförderung in der Gemeinde stellte die Hauptamtsleiterin Frau Bauer in Anlehnung an die Interkommunale Strategie die Entwicklungsrichtung des Ortes dar. Dabei wurden die für die Gewerbetreibenden wichtigen Punkte und Handlungsoptionen besonders besprochen.

In der folgenden Diskussionsrunde hielten sich die Wortmeldungen in Grenzen. Angesprochen wurde die Verkehrs- und Parksituation in Benshausen und Ebertshausen sowie die aktuelle Lage der ausgewiesenen Überschwemmunsgebiete und die damit verbundenen Einschränkungen der Flächennutzung.

Nach dem Ende der offizielle Runde trat dann doch einiger Klärungs- und Diskussionsbedarf hervor. Die meisten Dinge konnten in kleineren Gesprächsrunden geklärt werden.

Abschließend nehme ich für mich eine sehr positive Erfahrung sowie Meinungsbild und Wünsche der ansässigen Betriebe und Händler mit. Dafür bin ich sehr dankbar. Der Abend zeigte der Verwaltung und mir, dass wir in großen Teilen auf dem richtigen Weg für unsere Gemeinde sind. Die zweite Ausgabe des Stammtisches wird es im Frühjahr geben. Bis dahin gibt es aber noch viel zutun. Ich gehe es einfach mal an....

Die Vorweihnachtszeit ist anstrengend! Nicht etwa wegen den notwendigen Besorgungen für's Fest, sondern wegen der Fülle an Terminen. Meist am Abend, meist dauert es lang, meist hat man dann bis zum nächsten Morgen zu wenig Schlaf. Und alles was das Jahr über aufgeschoben oder einfach vergessen wurde – kommt dann in den Wochen vor Weihnachten. Also, eine schlaflose Zeit.

Da man aber eine Rentnerweihnachtsfeier nicht unbedingt im Sommer machen kann, fand diese nun am vergangenen Wochenende statt. Gut fünfzig Senioren folgten der Einladung der Gemeinde. Bei Kaffee und Kuchen bzw. später dann Bratwurst und Glühwein zeigten auch die Gruppen von Tanzhaus und Kinderheim was sie können. Dazu hatten die Kinder auch genügend Platz. In diesem Jahr fand die Weihnachtsfeier in der Turnhalle statt. Immerhin war ja auch schon alles vorbereitet.

Denn bereits am Vortag hatte ich die Benshäuser zur Einwohnerversammlung eingeladen. Thema, wie könnte es anders sein, die Gebietsreform. Offenbar hätte ich Kinderheim und Tanzhaus ebenfalls um ein kleines Programm bitten sollen, vielleicht wären dann mehr Einwohner gekommen. Die knapp achtzig Anwesenden die gekommen waren, sorgten jedoch für eine sehr gute und sachliche Veranstaltung. Das Ergebnis ist offen aber die Meinungsbildung im Ort gestartet – das war das Ziel.

Am Ende der Einwohnerversammlung hatte ich eineinhalb Stunden geredet – geplant war die Hälfte. Das muß straffer werden! Weniger ist oft mehr! Das gilt allerdings nicht für die Schlafdauer. Gute Nacht.

Ein Ende ist auch immer gleichzeitig ein Anfang. Und so stand die letzte Sitzung des Kreistages Schmalkalden-Meiningen in diesem Jahr unter dem Vorzeichen des Haushaltes für das Jahr 2016.

Grundsätzlich bleibt festzustellen, dass der vorgelegte Entwurf eine inhaltlich runde Sache ist. In meiner Haushaltsrede stellte ich jedoch besonders hervor, dass die Investitionen im Schulbereich für unsere Fraktion von besonderer Bedeutung sind. Mit 9,2 Mio. Euro unternimmt der Landkreis im kommenden Jahr diesbezüglich große Anstrengungen - und das alles ohne jede Kreditaufnahme.

Einzig die Erhöhung der Kreisumlage, also dessen was der Kreis von seinen Gemeinden an Finanzierungsbeitrag einfordert trübte das Gesamtbild etwas. Allerdings gehört zur Vollständigkeit auch die Tatsache, dass der Landkreis Schmalkalden-Meiningen trotz dieser Anhebung noch immer die geringste Kreisumlage in Thüringen verzeichnen kann.

Und so stimmten dann alle Fraktionen dem Haushaltsentwurf zu. Vielleicht lag das auch an dem leckeren Buffet welches traditionell zur letzten Kreistagssitzung im Jahr gereicht wird. Ein voller Magen entscheidet eben leichter. Das wusste offenbar auch der Landrat. Ich bin gespannt, was es bei der nächsten problematischen Entscheidung zu Essen gibt...

In der letzten Sitzung des Thüringer Landtages in diesem Jahr absolvierten die Abgeordneten nochmal ein Mamutprogramm. Nach drei Sitzungstagen, mit Aussprachen und Debatten bis über Mitternacht hinaus konnten wir den Doppelhaushalt für die Jahre 2016/2017 beschließen. Dass sich die Arbeit gelohnt hat, zeigen die beratenen Einzelpläne des Gesamthaushalts innerhalb derer Rot-Rot-Grün den Koalitionsvertrag Stück für Stück eingearbeitet hat. Wir liefern – vielleicht nicht an einem Tag oder in einem Jahr, aber wir liefern. Und natürlich wird vom politischen Gegner genau das Gegenteil behauptet, allerdings kam zum Beispiel von der größten Oppositionspartei kein einziger Änderungsantrag. Ich erlaube mir dabei nicht von Unfähigkeit zu reden, wohl aber von Unwillen und Resignation.

Und was bleibt? Zunächst ein solider Haushalt ohne Taschenspielertricks und unseriösen Spekulationen. Dass da vor dem Hintergrund sinkender finanzieller Mittel nicht gleich jeder Wunsch erfüllbar ist, dürfte nicht überraschen. Auch Rot-Rot-Grün kann nicht zaubern – und wenn, wäre es ja langweilig.

Eine ungewöhnliche Nachricht erreichte mich Ende November vergangenen Jahres im Rathaus. Die Gemeinde Benshausen bzw. deren Heimatmuseum sollte 150.000 Dollar erben. Ein nach Australien ausgewanderter Ex-Benshäuser vermachte diese unglaubliche Summe an die Einrichtung.

Zunächst blieb ich sehr skeptisch. Mein Misstrauen verschwand erst nachdem eine Kanzlei die Abwicklung übernahm und das Geld tatsächlich auf dem Konto der Gemeinde verbucht wurde. Es braucht nicht gesagt werden, wie dankbar wir alle dem verstorbenen Gönner sind, denn immerhin ist sowas nicht alltäglich.

Daher berichtete auch das Freie Wort ausführlich darüber. Darauf wurde die Bild-Zeitung aufmerksam und veröffentlichte dieses Ereignis Anfang dieser Woche. Nun stand das Fernsehen des MDR vor der Rathaustür und packte Mikrofon und Kamera aus. Das Resultat wurde gleich heute in der überregionalen Sendung "MDR um 2" gesendet und ist aktuell noch in der Mediathek abrufbar.

Vielleicht hat sich der Medienrummel nun gelegt und wir können anfangen unserem Heimatmuseum und damit dem Ort etwas Gutes zu tun. Fast so wie heute: Kamera? Läuft. Ton? Läuft. Dann los!

Heute erreichte mich ein ungewöhnlicher Brief im Rathaus. In zwei toll gebastelten Grusskarten bedanken sich die Klassen 3a und 3b der Grundschule Benshausen für die Nutzung der Räumlichkeiten der Gemeinde.

 

Zur Erinnerung: Nach einem Wasserschaden im Schulgebäude stellte die Gemeinde Benshausen der Schule verschiedene Räume kostenlos zur Verfügung, damit die Kinder nicht auf andere Schulstandorte verteilt werden mussten. Das war vor einem knappen dreiviertel Jahr. Nun sind die Sanierungsmaßnahmen fast abgeschlossen und die Schüler können wieder in ihre Klassenräume zurück.

 

Darüber freue ich mich sehr, denn so endet diese Ausnahmesituation für Schüler, Lehrer und alle anderen Beteiligten. Dass die Entscheidung trotz aller Einschränkungen richtig war, zeigen nicht nur die von allen Schülern der beiden Klassen unterschriebenen Karten. Ich habe mich jedenfalls sehr darüber gefreut !!

In dieser Woche gab es im Landtag eine eher seltene Beratung. So fand sich der "Freundeskreis Litauen" am Rand der Plenarsitzungen zusammen. Hintergrund des Freundeskreises, welchem ich seit Mai letzten Jahres angehöre, ist die Pflege der Partnerschaft des Thüringer Landtages zur "Seimas", dem Parlament Litauens.

Dieser uns am nächsten liegende Balkanstaat hat mich schon länger fasziniert. So bin ich sehr gern in diesen Arbeitskreis gegangen und wirke darin mit. Nun aber steht in vier Wochen der Besuch des Botschafters und einiger Parlamentarier Litauens an. Dabei habe ich festgestellt, dass ich mein Grundlagenwissen über das Land noch deutlich erweitern muss und mich außerdem mal mit der Sprache beschäftigen müßte. Zum Glück sprechen die Teilnehmer der Delegation gut Deutsch. So brauche ich mich nicht in Litauisch versuchen - denn Russisch würde bei den Gästen garantiert nicht gut ankommen.

... wenn es Karneval in Benshausen gibt !!

 

Und so war auch in diesem Jahr nicht nur in Benshausen sondern in ganz Südthüringen viel los. Bei wunderschönem Wetter fand am Samstag der große Umzug statt. Das Ziel bzw. Endpunkt des Umzuges war die Gemeindeverwaltung, wo ich den Rathausschlüssel an das Prinzenpaar übergeben durfte.

Bei manchen Umzügen wurden in diesem Jahr eher fragwürdige Bilder gezeigt. Auch ich habe mich sowohl beim Umzug in Benshausen wie auch bei der abendlichen Galaveranstaltung gefragt, ob das noch Satire bzw. Narrenfreiheit ist. Die Grenze ist wie bei so vielen Sachen scheinbar fließend.

 

Unabhängig davon war die Stimmung im Ort und in der ganzen Region wieder fantastisch. Dafür kann man allen Organisatoren und Beteiligten nur größten Dank sagen - verbunden mit dem Satz: Bis zur nächsten närrischen Zeit.

Die Woche begann mit einer grundlegenden Entscheidung in Berlin: Bratwurst, Fischbrötchen oder Currywurst?

 

Kurz zuvor durfte ich bei einer Abstimmung der Aktivitäten linker Fraktionen im Bundestag und den Landtagen teilnehmen. Neben den anstehenden Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt waren die Finanzierung des sozialen Wohnungsbaus sowie die Gebietsreformen u.a. in Thüringen Thema. Mein besonderes Interesse galt dem Ansatz Mecklenburg-Vorpommerns, die mit der Definition eines "ländlichen Gestaltungsraums" den Gegebenheiten auf dem Land besonders gerecht werden wollen. Das ist vielleicht auch ein Gedanke für Thüringen.

 

Zum Schluss trieb mich der Hunger dann an eine Imbissbude. Dort bestätigten sich zwei Grundsätze. Erstens: Iss ein Fischbrötchen nur in Sichtweite des Meeres! Zweitens: Iss eine Bratwurst nur in Sichtweite des Rennsteigs! Zwischen Reichstag und Brandenburger Tor waren weder Meer noch Rennsteig zu sehen und so blieb leider nur Currywurst...

Auf der Tagesordnung der letzten Kreistagssitzung war ein Punkt zur geplanten Gebietsreform in Thüringen zu finden. Wen wundert es, schrauben sich doch seit Monaten die Widerstände in die Höhe. Ich möchte anmerken, die Widerstände von Bürgermeistern, Landräten und Vorsitzenden von Verwaltungsgemeinschaften. Immerhin könnten die Posten und Pöstchen genau dieses Personenkreises wegfallen. Die meisten Inhaber dieser Posten haben ein CDU-Parteibuch. Und so wundert es auch nicht, wenn gerade die CDU auf Landes- und eben auch auf Kreisebene entsprechende Anträge gegen das Vorhaben formuliert..

Nun ist jedoch auch den CDU-Mitstreitern klar, dass man eine solche Gebietsreform eigentlich nicht verhindern darf, da es in Zukunft ganz einfach nicht mehr so wie bisher gehen wird. Und so steht zwar die Notwendigkeit außer Frage, kommen aber persönliche Interessen zu Vorschein. Diesen Spagat versuchte ein Antrag der CDU im Kreistag, welcher einstimmig (ja, auch mit den Stimmen der LINKEN) beschlossen wurde.

Dieser Antrag ist ein Meinungsbild des Kreistages, die Äußerung eines Wunsches - nicht mehr und nicht weniger. Und natürlich wünsche auch ich mir den Erhalt des Landkreises wie er ist. Wünschen ist ja schließlich nicht verboten, oder?

Nun war es wieder soweit, die Messe Erfurt öffnete ihre Pforten zur diesjährigen Thüringen-Messe. Aussteller aus dem ganzen Freistaat aber auch bundesweit tätige Firmen und Verbände präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen.

Der Thüringer Landtag war ebenfalls mit einem Stand vertreten. Und gemeinsam mit den Kollegen der Landtagsverwaltung standen auch Abgeordnete den Messebesuchern Rede und Antwort. Ich war ebenfalls mit von der Partie und über die vielen positiven Reaktionen aus allen Bevölkerungsschichten erfreut. Ja, sogar etwas überrascht, denn meist kommen zu solchen Gelegenheiten nur die Leute an den Stand, die Sorgen oder Probleme haben, um ihrem Ärger Luft zu machen. Das gab es natürlich auch, aber diesmal waren die positiven Wortmeldungen klar in der Überzahl.

Grundsätzlich mag ich Messen. Nicht nur als Besucher sondern auch als Aussteller, was ich beides bereits vor meiner Zeit als Politiker erleben konnte. Es ist allerdings bedauerlich, dass sich Erfurt als Messestandort besonders wegen fehlender Hotelkapazitäten noch nicht so ganz durchsetzen konnte. Auch schade, dass in der Vergangenheit so viele Regionalmessen in ganz Thüringen nach nur wenigen Auflagen ihren Betrieb eingestellt haben.

Ich finde: Thüringen sollte sich ruhig zeigen – denn Thüringen kann sich sehen lassen!

Es war mal wieder an der Zeit, für ein paar Stunden die Schulbank zu drücken. Genauer gesagt handelte es sich dabei um ein Seminar an der Fachhochschule Erfurt und eine Fachtagung an der Hochschule Nordhausen. Thematisch lagen die beiden Veranstaltungen nicht übermäßig weit auseinander. Ging es in Erfurt noch um konkrete Bauleitplanung und Stadtentwicklung in Kommunen, beschäftigte ich mich in Nordhausen mit länderübergreifender Raumplanung.

Einer der Vortragenden war Prof. Aring von der Universität Kassel, der als Vater der Idee einer Regiopolregion (sozusagen der kleinere Bruder einer Metropolregion) gilt. Um eine solche Idee, nämlich die Bildung einer Regiopolregion Harz, drehte sich dann auch die Tagung an der Hochschule Nordhausen. Unter den knapp einhundert Teilnehmern waren in erster Linie Bürgermeister und Wissenschaftler, sowie ein paar Studenten und ich selbst - als einziger Landtagsabgeordneter.

Neben den vielen neuen Erkenntnissen nehme ich u.a. die Aussage von Prof. Aring mit, dass in Thüringen ganz besonders die Region Erfurt das Potential für eine solche Regiopolregion hat. Ich persönlich denke zudem an die Region um Suhl als ein weiteres Potential. Beides habe ich bereits in einer „Kleinen Anfrage“ an die Landesregierung thematisiert und warte auf die Antwort.

Bei beiden Veranstaltungen war es jedoch ein gutes Gefühl, mal wieder entspannt und ohne viel Stress in einer Hochschule zu sitzen.

... das Wasser. Bei meiner heutigen Tour durch die Gemeinde war ich über diese Feststellung sehr erfreut. In diesen Tagen wird das Hauptbecken mit herrlich klarem Wasser aus dem eigenen Brunnen befüllt. Das dauert zwar etwas, bewirkt aber bereits beim Befüllen eine Erwärmung des Wassers. Mit derzeit etwa 10°C ist es zum Baden allerdings noch etwas frisch. Sofern alles nach Plan läuft, kann unser Freibad in diesem Jahr bereits Pfingsten eröffnen. Natürlich nur, wenn das Wetter mitspielt. An den Mitarbeitern soll es jedenfalls nicht liegen, die arbeiten zielstrebig darauf hin.

 

Wo ich bei Mitarbeitern bin: Ein Blick auf unsere Deponie überraschte mich dann ebenfalls sehr. Eine solche Ordnung und Sauberkeit war da schon lange nicht mehr. Und das bei diesem Ansturm, der zur ersten Grünschnittannahme letztes Wochenende herrschte. Lob also auch an die Mitarbeiter vom Bauhof.

 

Es ist schön zu sehen, dass es in der Gemeinde läuft - nicht nur das Wasser!

In den letzten Tagen blieb leider wenig Zeit, via Homepage mal wieder für etwas Transparenz in meiner Arbeit zu sorgen.

Diese Woche stand und steht ganz im Zeichen der anstehenden Aufgaben in der Landeshauptstadt. Schwerpunkte der Beratungen im Landtag waren dabei natürlich die Gesetze zum 17. Juni als Gedenktag sowie dem Vorschaltgesetz zur Verwaltungs- und Gebietsreform. Beides wird nicht nur im politischen Erfurt für heiße Debatten sorgen, sondern in ganz Thüringen.

Darüber hinaus stehen natürlich noch weitere Punkte auf der Agenda des Landtags.

Die Sitzungen im Plenarsaal sind jedoch nur die Spitze des Eisberges - sozusagen die Politik im Scheinwerferlicht. Die eigentliche Arbeit findet in den Bereichen statt, die keine Besuchergruppe besichtigt. So liegt mein Büro in einem benachbarten Gebäude. Es ist weniger spektakulär als der Plenarsaal oder die Lobby jedoch Zentrum der hauptsächlichen Tätigkeit. Auch wenn es etwas versteckt liegt, so ist es doch keine "dunkle Seite der Macht" (wie kürzlich jemand zu mir sagte), sondern genauso zugänglich und offen wie andere Teile des Landtags.

So kann (nach Anmeldung) kommen wer möchte. Für die, die das nicht wollen oder können, gibt es mindestens einen direkten Draht zu jedem Abgeordneten. Wer diesen Draht zu mir nutzen möchte, wählt bitte die 0361-37-72638.

Also, bis dahin ...

Da soll nochmal jemand sagen, auf dem Dorf zu leben sei per se langweilig. Wenn ich mir das vergangene Wochenende in Erinnerung rufe, kann das zumindest für Benshausen nicht stimmen.

 

Zunächst durfte ich am Freitag an der Jahressitzung der Jagdgenossenschaft Ebertshausen teilnehmen. Zugegeben, eher ein Kreis den man unter der Rubrik "special interest" einordnen könnte, doch über das Thema hinaus ein sehr schöner und geselliger Abend. Gleichzeitig versammelten sich die Musikanten der Benshäuser Blasmusik und die Freiwillige Feuerwehr absolvierte ihre wöchentliche Ausbildung.

Der Samstag stand dann ganz im Zeichen des Sandhasenpokals. Auf Einladung der Judoka des TSV 1883 kamen fast einhundert junge Kämpferinnen und Kämpfer samt zahlreicher Zuschauer nach Benshausen. Unsere Turnhalle war gut gefüllt und ich hatte das Privileg, das Turnier eröffnen zu dürfen.

Eine ähnliche Menschenansammlung gab es auf dem Markt. Dort hatte Freitag und Samstag der KVB zum Frühlingsfest eingeladen. Mit Modenschau und Konzert auf der Bühne, Hüpfburg, Tanzshow und Disko wurde den Besuchern viel geboten.

Das galt auch für den 1. Mai, wo u.a. auf der Bergbaude Geisenhimmel die Band Sunshine Brass bei schönstem Frühlingswetter live aufspielte.

 

Also, für jeden Geschmack und jede Altersgruppe was dabei.

Wer da sagt, es sei nix los auf'm Dorf, der/die war noch nicht in Benshausen!!

Mittwoch ist der Tag, an dem sich die Landtagsabgeordneten zu den Beratungen ihrer Fraktionen einfinden. Diesmal führte mich der Mittwochsweg jedoch nicht nach Erfurt in den Landtag sondern nach Weimar in die Gedenkstätte "KZ-Buchenwald".

Dort durften wir im Vorfeld der Fraktionssitzung eine gerade eröffnete Ausstellung besuchen.

An diesem Morgen war kaum ein Mensch auf dem Ettersberg, da wir außerhalb der regulären Öffnungszeiten über das Gelände durften. Die Ausstellung selbst konzentriert sich auf Leben und Wirken der Gefangenen und natürlich deren Schicksal im Lager. Mittels moderner audiovisueller Technik schafft es die Ausstellung in der Effektenkammer einen Bezug oder eine Art Verbindung zu den betroffenen Menschen herzustellen.

Ich kann nachvollziehen, dass die Besuche während der Schulzeit zwar informativ sind aber keine wirkliche Bindung zu diesem Ort schaffen und dass Großveranstaltung dort mehr vom Protokoll als vom Gedenken geprägt sind.

Wer sich den Ort und seine grausame Geschichte erschließen will, der sollte allein oder mit Freunden bzw. Familie hin und die Eindrücke auf sich wirken lassen.

Die kürzlich eröffnete Ausstellung trägt meiner Meinung nach einen entscheidenden Teil dazu bei und eignet sich auch sehr für jüngere Besucher.

In der eigentlichen Fraktionssitzung im Anschluss fiel meinen Kollegen und mir der Wechsel in den parlamentarischen Alltag merklich schwer. Zu stark waren die Eindrücke.

Ich weiß, dieser Besuch wirkt noch länger nach. Und das ist gut so.

Was ist das Besondere an Blankenstein? Richtig, der Beginn bzw. das Ende des Rennsteigs. Und was noch? Genau, eine große Zellstofffabrik mitten im Ort.

Den Ort mit diesen beiden großen Besonderheiten kannte ich noch nicht, daher folgte ich der Einladung meines Bürgermeister- und Landtagskollegen Ralf Kalich sehr gern. Mit dabei waren auch meine beiden Wahlkreismitarbeiter Ilona und Falko. Wir drei durften in den drei Tagen aber noch mehr positive Seiten des rund 780-Seelen-Ortes im Saale-Orla-Kreis kennenlernen. So bietet Blankenstein mit dem Zellstoffwerk Rosenthal nicht nur über 400 Arbeitsplätze sondern auch ansprechenden Wohn- und Lebensraum. Es fehlt ebenso nicht an einer umfangreichen medizinischen Versorgung und sozialer Infrastruktur oder genug Einkaufsmöglichkeiten bzw. einer soliden Straßeninfrastruktur.

Einzig ein fehlendes Stück Schiene auf einer Länge von etwas 5 km durch das sogenannte Höllental treibt meinem Amtskollegen und dem Geschäftsführer des Zellstoffwerkes Falten auf die Stirn. Letzterer führte uns durch das Werk und gab mir viele Informationen. So produziert das Werk 366.000 Tonnen Zellstoff und verarbeitet dabei Unmengen an Holz-Hackschnitzeln. Der Betrieb würde nun gern 250.000 Tonnen Güter zusätzlich(!) über die Schiene anliefern. Bereits jetzt wickelt das Werk 80 Prozent des Güterverkehrs über die Schiene ab. Nur wenn es Richtung Süden gehen soll, müssen in einem Beispiel ca. 250 km gefahren werden statt nur 68 km über die Höllentalbahn.

Die zusätzliche Nutzung für den Personenverkehr verstärken den Wunsch der regionalen Akteure aus Politik und Wirtschaft nach einem Lückenschluss der Bahnstrecke.

Das finden alle Entscheider gut, nur macht bisher niemand etwas. Auch ich finde das gut - sehr sogar - und werde mich im Rahmen meiner Möglichkeiten dafür stark machen.

Die drei Tage in Blankenstein waren sehr informativ und auch schön. Einen Besuch kann ich in jedem Fall empfehlen.

Mittlerweile ist die Besonderheit zu regelmäßiger Routine geworden: der Hauptstadtbesuch. Wohlgemerkt ein Hauptstadtbesuch aus beruflichen Gründen und nicht zu Freizeitzwecken. So schickte mich meine Fraktion diesmal zur Ostdeutschland-Anhörung in die Thüringer Landesvertretung. Nebenbei gesagt ein schönes und modernes Gebäude was sich der Freistaat dort in der Mohrenstraße 64 gegönnt hat. Mitten in Mitte, sozusagen.

 

Nun bin ich ja vom Dorf. Und obwohl ich meine Fahrerlaubnis in Halle (also einer Stadt) gemacht habe, nötigen mir mehr als zwei Auto in den Fahrspuren neben mir höchste Aufmerksamkeit ab. Das ist natürlich schlecht, will man in Berlin mit dem Auto von A nach B. Aber, die Berliner haben wohl viel mehr Angst um ihre schicken Autos als ich um meins und passen daher auf. Einzig den Fahrradfahrern ist scheinbar alles inklusive der eigenen Gesundheit egal.

 

Ganz nebenbei: die Veranstaltung in der Landesvertretung war sehr lohnenswert, mit vielen praktischen Hinweisen zur Schaffung von Bleibeperspektiven von geflüchteten Menschen sowie zur Stärkung von Standortvorteilen der ostdeutschen Bundesländer.

 

Also, liebe Hauptstadt, so langsam kann ich dir was abgewinnen. Und auf den fünfspurigen Kreisverkehren entlang des Kaiserdamms komme ich jedes mal weniger ins Schwitzen. In zwei Wochen wieder...

Anfang der Woche führte mich mein Weg an die Ostsee. Nein, leider nicht um dort Urlaub zu machen. Und mein Ziel war auch nicht wie in jedem Sommer die Insel Usedom sondern die Hansestadt Rostock - oder besser gesagt, die gesamte Region Rostock. Diese hat sich vor einiger Zeit zu einer sogenannten Regiopolregion zusammengeschlossen. Regiopolen sind die kleinen Geschwister der Metropolen. Klingt komisch - ist aber gut. Dieser Zusammenschluss gilt als Pilotprojekt in Deutschland. Das musste ich mir ansehen und von den Verantwortlichen vorstellen lassen.

Also ab nach Rostock. Das ist ja nun nicht gerade um die Ecke, die sechs Stunden Autobahn haben sich aber mehr als gelohnt. Von besonderem Interesse für mich waren die Einschätzungen und Erfahrungen der Orte um Rostock herum. Profitiert nur Rostock? Hat nur die Hansestadt etwas von einer solchen Regiopolregion? Wie sind die Wahrnehmungen und Erfahrungen? Wo die Probleme?

Wegen dieser Fragen bin ich auch nach Bad Doberan, um mit dem dortigen Bürgermeister zu sprechen. Neben vielen Antworten und neuen Sichtweisen habe ich auch viel über die speziellen Probleme der Küstenregion erfahren. Und viel davon kam mir bekannt vor, denn Urlaubsregionen ähneln sich doch, egal ob an der Küste oder in den Bergen. Es ist eben doch nicht alles Gold, was dem Urlauber entgegen strahlt.

 

Warum nun aber dieser Aufwand? Ganz einfach: Thüringen hat mit Erfurt, der Harz-Region und Südthüringen genug Potentiale um erfolgreiche Regiopolregionen zu etablieren. Und warum sollte man nicht von bestehenden Erfahrungen profitieren?!

 

Am Ende der mehrtägigen Reise mußte es dann aber doch noch eine 10-Minuten-Dosis Strand sein. Ich kann nicht anders. Wobei Heiligendamm im Fernsehen schöner ist als im Juni bei Regen. Für eine Portion "Urlaubsweh" hat es gereicht...

Man könnte meinen, ich würde mich nur noch in Berlin rumtreiben. Nun, der Eindruck täuscht, ist aber nicht ganz von der Hand zu weisen.

Aber: Viele Entscheidungen auch für Benshausen fallen in Erfurt, und viele Entscheidungen auch für Erfurt fallen in Berlin. Und grundsätzlich ist es nicht verkehrt, dort zu sein wo die Entscheidungen fallen.

So stand nach der letzten Plenarsitzung in Erfurt und kurz vor der Sommerpause im Thüringer Landesparlament ein letzter Besuch in der Hauptstadt an. Grund war die Verabschiedung eines langjährigen Mitstreiters in den verdienten Ruhestand sowie weiterführende Gesprächstermine zum Thema Online-Petitionen bzw. Petitionsplattformen.

Darüber hinaus komme ich wie immer mit neuen Erkenntnissen nach Hause:

 

Ersten: Mit dem ICE schaffe ich Benshausen-Berlin in 3,5 Stunden. damit spart man gegenüber dem Auto auf Hin-und Rückfahrt gerechnet rund zwei Stunden (wenn nicht noch Stau ist).

Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sage, aber die Bahn ist da absolut zu empfehlen.

 

Zweitens: Und das ist fast viel wichtiger: Die Currywurst zwischen Bahnhof und Intercity-Hotel schmeckt nicht nur besser als die vom Imbiss neben dem Reichstag, sie ist auch noch deutlich billiger. Und das typische "Berliner-Icke-Flair" gibt's gratis dazu.

 

Und wie immer ist jeder Besuch in Berlin wie ein Sprung in eine andere Welt. Mit mehr Farben und Gerüchen, viel mehr Menschen auf einem Fleck, mehr Autos, mehr Lärm, mehr Beton, mehr Tempo ... eigentlich mehr von allem. Und trotzdem ist dieses "mehr" für mich zu wenig - im Vergleich zum kleinen Benshausen im kleinen Thüringen.

Auch wenn ich meine monatliche Hauptstadt-Dosis mag und möchte, bei der Frage Berlin oder Benshausen gibt es nur eine Antwort: Benshausen!

 

Schönen Urlaub!

Zugegeben, bei manchen Veranstaltungen läuft es mir kalt den Rücken runter. Das war gestern in Schmalkalden nicht so. Leider. Etwas Kühle hätte ich mir im historischen Rathaussaal der Fachwerk-Stadt durchaus gewünscht. Auf Einladung des Bürgermeisters Kaminski nahm ich am Empfang im Rathaus anlässlich des Stadtfestes teil.

 

Wie es bei so einem Empfang üblich ist, gibt es natürlich auch ein Glas Sekt. Das war allerdings in dem Fall nicht so gut. Bei fast 30 Grad und stickiger Luft fiel es mir nach nur einem kleinen Glas Sekt zunehmend schwer, den Reden des Bürgermeisters sowie seiner Gäste aus Frankreich, Bulgarien, Italien und der Region konzentriert zu folgen.

 

Aber was tut man nicht alles für eine gute Wahlkreisarbeit, zumal das Stadtfest in Schmalkalden ein absoluter Höhepunkt ist. Nur selten ist in der eher kleinen Stadt derart viel los. Menschen über Menschen, unzählige Stände und ein sehr schöner Festumzug welcher sich unmittelbar nach dem Empfang durch die Stadt schlängelte. Ich kann das Stadtfest in Schmalkalden wirklich sehr empfehlen!

 

Und auch wenn der Anlass eher locker war, der Landrat im T-Shirt auftauchte und alle Gäste zusammen ins Schwitzen kamen, es wurde dann doch irgendwann in den Randgesprächen Politik gemacht. Logisch. Und da komme ich dann zum Glück eher selten ins Schwitzen.

… das ist auch mir absolut bewusst! Die Erhöhung der Kindergartengebühren in der Gemeinde Benshausen war kein schöner Schritt. Es war sogar ein sehr schmerzlicher Schritt. Bei dieser Einsicht bin ich ganz an der Seite der Eltern. Dabei ist mir auch klar, dass schöne Worte da wenig helfen. Und es ist für die Eltern, die jetzt deutlich tiefer für die Betreuung ihrer Kinder in die Tasche greifen müssen, natürlich auch zweitrangig, dass der Zuschuss der Gemeinde zum Kindergarten trotz der Gebührenerhöhung noch steigt.

 

Vor rund fünf Jahren wurden die Kindergartengebühren in Benshausen das letzte Mal angepasst. Fakt ist, es wäre nicht so weitergegangen. Falsch ist die Aussage, dass die derzeitigen Eltern für die früheren Kindergarteneltern „bluten“ müssen, weil wir die Gebühren nicht schon eher erhöht haben. Richtig ist die Ansicht, dass die Kindergartengebühren nicht so deutlich gestiegen wären, hätten wir andere Gemeindeeinrichtungen geschlossen.

Diese Abwägung war die schwierigste Entscheidung.

 

Gemeinsam mit der großen Mehrheit des Gemeinderates habe ich in den vergangenen Wochen und Monaten nach Lösungen gesucht, die Schließung von Bibliothek, Sauna, Kegelbahn, Museum oder Schwimmbad sowie die Streichung der Vereinsförderung oder des Begrüßungsgeldes für Neugeborene zu verhindern und trotzdem keine dreistelligen Kindergartenbeiträge mit einer 2 am Anfang zu bekommen. Nein, das ist oder war keine Drohung – das ist die traurige Realität. Und natürlich sollte auch niemand entlassen werden, weder im Kindergarten noch in anderen Einrichtungen. Ganz im Gegenteil, die Geburtenrate im Ort ist stark angestiegen. Wir werden wohl eher noch einstellen müssen. 

 

Logisch dass man für eine so deutliche Gebührenerhöhung keine lieben Worte bekommt, die würde ich mir selbst als Elternteil auch nicht geben. Aber: Zu denken alle diese Entscheidungen wären leichtfertig gefallen oder man wolle sich auf einfache Art zu Lasten der Kinder sanieren, ist viel zu einfach gedacht.

Zur schönen Tradition ist das Sommerfest meiner Partei im Bürgerhaus in Zella-Mehlis geworden. So waren auch diesmal wieder viele bekannte Gesichter dabei aber wir durften auch neue Gäste begrüßen. Waren es vor ein paar Jahren nur Parteimitglieder die an jedem ersten Samstag im September nach Zella-Mehlis kamen, so folgen heute auch die Vertreter von anderen Fraktionen und viele „unpolitische“ Gäste der Einladung.

Für den musikalische Rahmen sorgten „Kalter Kaffee“. Mit ihren oft zweideutigen und manchmal derben Texten blieb der Spaß beim Zuhören nicht auf der Strecke. Die beiden Künstler waren bereits das zweite Mal in Zella-Mehlis zu Gast. Und hoffentlich nicht das letzte Mal. Es folgte eine Tanzgruppe und die Ehrung des Betreibers der Zella-Mehliser Schauburg. Denn wie vielen Lesern bekannt sein dürfte, muss das Kino Schauburg leider geschlossen werden, weil das Objekt verkauft wurde.

Abschließend durfte ich dann noch kurz von meiner Arbeit aus dem Landtag berichten. Aber die Hauptsache des sonnigen Nachmittags bestand eigentlich darin, mit anderen ins Gespräch zu kommen, Meinungen auszutauschen oder einfach nur Smalltalk zu halten. Eben ein schönes Sommerfest. Bis nächstes Jahr.

Das Freibad in Benshausen hat noch bis zum 16. September geöffnet. Es geht also in die heiße Phase, und das nicht nur im übertragenen Sinn, denn in den kommenden Tagen dreht die Sonne voraussichtlich nochmal anständig auf. Und da wir das Wasser in Benshausen über eine entsprechende Anlage auf dem Dach mit Sonnenenergie heizen, steigt die Wassertemperatur im großen Becken nochmal auf 23 bis 24 Grad. Man kann also nicht nur mit einem guten Gefühl ins Wasser springen sondern auch mit einem ökologisch reinen Gewissen.

 

Übrigens: So leer wie auf dem Bild ist das Becken eher selten – zumindest wenn bei so schönem Wetter geöffnet ist. Schönes Wetter, schönes Bad - auf in den Endspurt für die Badesaison 2016!

 

Der heutige Tag lässt sich getrost unter Flop verbuchen. Nach einem wenig erholsamen Wochenende mit verschiedenen Bautätigkeiten, Kirmes im Ort und privater Geburtstagsfeier blieb eigentlich nur der Montag, um sich etwas zu erholen.

Mein Plan sah daher vor, die anstehende Zugfahrt nach Berlin für eine kleine Verschnaufpause zu nutzen und meinen Termin in der Hauptstadt erfolgreich zu absolvieren. Schließlich sollte dann am späten Nachmittag ein gelungenes Tagwerk für ein gutes Gefühl auf der Rückfahrt sorgen.

Doch da hatte ich die Rechnung ohne die Deutsche Bahn gemacht. Morgens neun Uhr in Erfurt. Gemeinsam mit meinen zufällig getroffenen Landtagskollegen Steffen Harzer und Tilo Kummer stieg ich in den ICE nach Berlin, jedoch ohne zu ahnen, dass ich da so schnell nicht wieder rauskomme.

Der Zug war natürlich voll. Ich verabschiedete mich von dem Gedanken an eine erholsame Fahrt in die Hauptstadt. Das bestätigte sich dann auch nach der Abfahrt. Der Zug bremste plötzlich mehrmals hintereinander scharf ab, blieb stehen, um dann gleich wieder zu beschleunigen – mehr wie eine Straßenbahn als ein ICE. Irgendwann stand er dann ganz. Und stand, und stand. Erst eine Stunde, dann zwei. Irgendwann wurde dann durchgesagt, dass die Bremsen defekt seien und wir zurück nach Erfurt müssten. Nach einer weiteren Stunde hieß es dann wir würden von einer anderen Lokomotive weiter bis nach Halle geschleppt. Aber auch nach dieser Ankündigung passierte zunächst nichts. Schließlich setzte sich das Wunderwerk moderner Technik doch noch in Bewegung... Und blieb wieder stehen. Nun gab es auch mit der "ADAC-Lokomotive" Probleme.

Nach über vier Stunden rollten wir dann mit Tempo 40 in Halle ein. Weiterfahrt ungewiss. Damit war mein Termin in Berlin genauso hinfällig wie das gute Gefühl dass ich mir durch einen möglichst erfolgreichen Verlauf erhofft hatte.

So wartete ich noch etwas auf meine Heimfahrt, darin hatte ich ja jetzt Übung und kam schließlich nach insgesamt acht Stunden unproduktiven Wartens in und neben den verschiedensten Zügen wieder zu Hause an. Ohne auch nur etwas ausgeruht zu sein, ohne irgendwas sinnvolles gemacht zu haben und daher auch ohne gutes Gefühl.

Einzig bei der Antwort auf die oben gestellte Frage bin ich nun schlauer: Nein, ein ICE ist nicht zwangsweise schneller als die Regionalbahn.

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Diese bekannte Ausspruch traf auch auf einen Vor-Ort-Termin des Petitionsausschusses zu. In diesem Rahmen besuchte ich, nebenbei gesagt als einziger Abgeordneter des Ausschusses, den Ort Lichtenhain/Bergbahn. Dort soll im Rahmen einer Straßenbaumaßnahme auch der Abwasserkanal gebaut werden. Aber nicht im Sinne der Anwohner in einem freien Gefälle auf kürzestem Weg. Nein, warum einfach wenn es auch schwer geht – und teuer. So soll nach derzeitiger Planung das Abwasser aus den Häusern erst die Straße entlang weiter in einen Sammelkanal gepumpt werden, von dort aus wird es über eine noch größere Pumpanlage wieder zurück, an den Häusern vorbei in einen anderen Kanal gepumpt und läuft dann in einem großen Bogen Richtung Kläranlage.

Es fällt nicht schwer zu glauben, dass diese umständliche Variante wesentlich teurer ist als ein Kanal in freiem Gefälle. Das bestätigte auch ein beauftragtes Planungsbüro, doch der zuständige Zweckverband war da anderer Meinung.

Die betroffenen Anwohner reichten eine Petition im Landtag ein. Dort äußerten die zuständigen Ministerien, das rechtlich nichts zu beanstanden sein. Nachdem ich mir vor Ort von der Unsinnigkeit des Vorhabens gemacht hatte, formulierte ich eine mündliche Anfrage an die Landesregierung. Schließlich bat mich ein Staatssekretär diese Anfrage zurückzuziehen, da man ja rechtlich ohnehin nichts beanstanden könnte, zudem sei das Petitionsverfahren noch nicht abgeschlossen.

Zwischenzeitlich baut der Zweckverband Rennsteig dort weiter seine umständliche Abwasseranlage. Bis zur Klärung wird diese wahrscheinlich fertig sein. Die Zeche zahlen die Anwohner die per Gesetz dazu verpflichtet sind, ihre Häuser an den Kanal anzuschließen. Man möchte mich bitte nicht falsch verstehen, eine Verantwortung zur korrekten Abwasserbeseitigung hat jeder Hauseigentümer. Und wenn es eben nur umständlich geht, dann muß das so sein. Aber, dieser Schildbürgerstreich entbehrt nun wirklich jeder Vernunft.

Die sozialen Netzwerke sind in aller Munde. Jeder gibt in Facebook und Co interessante wie langweilige Beiträge und Kommentare von sich. So konkurrieren teilweise sinnlose Informationen mit interessanten Beiträgen um die Aufmerksamkeit der Leser. Die Bezeichnung “soziale Netzwerke” meint eigentlich Verknüpfungen auf verschiedenen Internetplattformen, jedoch ist es auch tatsächlich wörtlich zu nehmen. Viele soziale Kontakte finden nicht mehr analog sondern digital statt. Ich finde das weder gut noch schlecht. Es ist einfach eine Entwicklung die wahrscheinlich erst am Anfang steht. Und man möchte ja auch mit der Zeit gehen. Also habe ich mich dem Projekt verschrieben “Den Ronald digitalisieren”. Angefangen mit dieser Homepage (die im Vergleich zu den neuen Möglichkeiten im Internet schon fast ein alter Hut ist) geht das über Facebook-Profil und Facebook-Seite bis hin zu einem whatsapp-Newsletter und Instagram-Kanal. Doch damit nicht genug. Weitere Digitalisierungsmöglichkeiten warten auf ihre Umsetzung: YouTube, Twitter, Flickr, Snapchat und slideshare. Aber, macht das alles Sinn? Sicher. Und ersetzt das ein persönliches Gespräch? Sicher nicht. Das Leben ist eben nicht digital – noch nicht. Für die nächsten paar Jahrzehnte wird es auch so bleiben. Bis dahin sollte man aus die heutigen Möglichkeiten sinnvoll nutzen. Ein Katzenbild ist toll, zwanzig Katzenbilder sind peinlich. Über jede Nachricht via whatsapp freue ich mich, komische Kettenbriefe nerven mich einfach nur. Ich lade alle ein, auch über die sozialen Netzwerke den Kontakt mit mir zu suchen (z.B. über facebook.com/wkb.hande oder per whatsapp 01579-2376155). Und nein, bitte keine Katzenbilder über WhatsApp!!

 

 

Einmal im Jahr veranstaltet "DIE ZEIT" und Stiftung Lesen den bundesweiten "Vorlesetag". An diesem Tag soll insbesondere Kindern vorgelesen werden, um sie an Bücher heranzuführen und Lust auf diese zu machen.

Ich nutze diese Gelegenheit schon länger und lese in verschiedenen Einrichtungen vor - Kindergärten, Schulen, Bibliotheken. Und es macht jedes Mal riesigen Spaß. Habe ich letztes Jahr für den Kindergarten und anschließend in der Gemeindebibliothek Benshausen vorgelesen, war ich dieses Jahr bei einer 5. Klasse in der Regelschule Schwarza. Es folgt noch eine Leserunde in der Bibo Benshausen.

 

Es wäre schön, wenn das einigen Kindern Lust auf das Lesen machen würde. Manche greifen schon regelmäßig zu einem Buch und andere nicht. Wer das nicht macht, ahnt nicht was ihm oder ihr entgeht. Die Feststellung habe auch ich gemacht. Noch in der Oberstufe war ich stolz darauf (heute nenne ich es "dumm") noch nie ein Buch vollständig gelesen zu haben. Gern greife ich heute zu möglichst dicken Wälzern und tauche in deren Welt ein, wann immer etwas Zeit ist. Damit hat man von einer Geschichte mehr und länger etwas als von jedem Film oder Videospiel.

Auch wenn die Überschrift vielleicht positiv klingt, die Aufgabe des Fraktionsvorsitzes ist mir nicht leicht gefallen. Vor reichlich 2 Jahren habe ich diese Aufgabe übernommen und versucht, alle Interessen unter einen Hut zu bringen und dabei inhaltlich im Landkreis Schmalkalden-Meiningen etwas zu bewegen.

 

Diese Aufgabe hat Spaß gemacht und ein Stück weit konnte ich meine Ziele umsetzen. Aber, es erfordert eine Menge Zeit. Und mit der Übernahme des Bürgermeisteramtes und der Wahl in den Thüringer Landtag ist diese Zeit drastisch geschrumpft. Von etwas Zeit für die Familie rede ich ja schon nicht mehr.

 

Daher muß man sich auch mal von Aufgaben trennen. Es ist in der Politik ohnehin ein Problem, dass viele Menschen aus Prinzip und Gewohnheit an ihrem Stuhl kleben. Das ist nicht mein Stil und nicht mein Anspruch.

 

Daher bin ich ab sofort nicht mehr der Vorsitzende der Linksfraktion im Kreistag sondern eines ihrer Mitglieder. 

Manche Termine im Jahr sind richtig angenehm. Genau so war es dann auch, als ich gestern alle Neugeborenen in der Gemeinde Benshausen zusammen mit den Eltern in das Dorfgemeinschaftshaus zum Kaffee eingeladen hatte. Zugegeben, der Kaffee kam bei den Kleinen nicht so gut an, dafür waren die Urkunden begehrtes Objekt der meisten "Mini-Sandhasen-Hände". Die Eltern freuten sich dann mehr über die 100 Euro Begrüßungsgeld sowie einen Latz mit der Aufschrift "Ich bin ein Benshäuser".

Trotz der klammen Gemeindekasse wollte ich es mir nicht nehmen lassen, allen Eltern mit dieser kleinen Geste zum Nachwuchs zu gratulieren und die 21 Mädchen und Jungen in unserer schönen Gemeinde begrüßen zu dürfen.

 

Diese Art Willkommen führe ich als Bürgermeister in jedem Jahr durch. Da war es mir eine besondere Freude, unter den Eltern auch viele Wiederholungstäter zu sehen. Hoffen wir, dass es künftig noch mehr von ihnen gibt und der Baby Boom in Benshausen nach den Jahren 2015 und 2016 auch künftig anhält.

Der erste Satz in 2017 den ich hier schreibe soll natürlich die Wünsche für ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr zum Ausdruck bringen. Wie heißt es so schön: Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.

Zum Jahresbeginn bewerte ich auch immer, was und wie im zurückliegenden Jahr gelaufen ist. Dabei ist mir (nicht nur beim Blick auf den Tacho meines Autos) aufgefallen: Ich war ganz schön unterwegs.

 

So war ich in höchst offizieller Funktion für den Petitionsausschuss des Landtages zu fünf Vor-Ort-Terminen. Solche Termine sind eigentlich eine Besonderheit bzw. Ausnahme in der Ausschussarbeit und werden nur durch manche Abgeordnete durchgeführt, wenn die „Papierlage“ unklar oder nicht befriedigend ist und sich die Abgeordneten selbst ein Bild machen wollen.

In diesem Zusammenhang war ich 2016 in Schmalkalden und habe mich um die Lärmbelästigung an einer Brücke gekümmert sowie in Mengersgereuth-Hämmern wo ein Petent die Strasse vor seinem Haus beanstandete. Weiterhin konnten mir Vertreter einer BI in Oberweissbach/OT Lichtenhain zeigen wie unsinnig der dortige Zweckverband eine Abwasserleitung bauen will. Dann war da noch ein umstrittener und blockierter öffentlicher Weg in Rauschwitz und schließlich eine strittige Grundstücksvermessung in Wolfmannshausen im Grabfeld.

Die kleine Liste zeigt, wie vielfältig die Gründe für Vor-Ort-Termine sind. Dazu kommen noch Übergaben von finanziellen Hilfen aus dem Härtefond des Petitionsausschusses und zahlreiche Sprechstunden die ich im Rahmen der Ausschussarbeit oder als einzelner Abgeordneter in ganz Thüringen durchgeführt habe.

 

Das Bester an den vielen Fahrten durch Thüringen ist die Tatsache, in vielen Fällen tatsächlich helfen zu können. Mit diesen Erfahrungen und Erlebnissen aus dem vergangenen Jahr möchte ich 2017 noch mehr unterwegs sein. Also direkt das Gespräch suchen und mich bemühen bei den verschiedensten Anliegen zu helfen. Gern soll dieser Vorsatz als Einladung verstanden werden, mit mir in Kontakt zu treten und einfach zu sagen, wo es klemmt bzw. Probleme gibt.

Immerhin soll das Jahr 2017 für uns alle ein gutes Jahr werden!

Termine häufen sich regelmäßig. Es ist allerdings eher selten, dass die Termine dann alle so positiv sind. Gestern war so ein Tag. Aus den vielen kleineren guten Entwicklungen stechen jedoch zwei besonders positiv hervor. So konnte ich am Vormittag in meinem Bürgerbüro in Schmalkalden eine Geldzuwendung von 700 Euro übergeben. Empfängerin war hier eine alleinerziehende Mutter mehrerer Kinder die trotz Arbeit in einer schwierigen finanziellen Situation steckt. Ich machte mich im Landtag für die Familie stark und bekam die Mittel aus dem für solche Zwecke aufgelegten Härtefallfond.

 

Am Abend war ich dann kurz vor dem Karneval beim Training der großen Nachwuchsgarde des KVB im Benshäuser Tanzhaus. Das war beeindruckend und unterhaltsam zugleich und macht mich neugierig auf die kommenden Auftritte.

In diesem Rahmen überreichte ich einen Scheck über 400 Euro der Alternative 54 e.V. - einem Verein von linken Landtagsabgeordneten die den größten Teil ihre Diätenerhöhungen über diesen Verein an andere Vereine und Projekte ausreichen. Seit Bestehen dieses Vereins, in welchem auch ich Mitglied bin, konnten so über 1,1 Millionen Euro ausgezahlt werden. Nach den Worten des KVB-Vorsitzenden Tino Mann werden die 400 Euro in das nächste Trainingslager der Nachwuchsgarde fließen.

Mit Bedauern habe ich die Wortmeldungen von Peter Heimrich vernommen und bin erschrocken wie unsachlich und aggressiv er sich äußert. Dabei sollte Herr Heimrich akzeptieren, dass er nicht der Herzog von Schmalkalden-Meiningen und seine Meinung somit nicht die allein gültige ist. Als Mitglied des Kreistages habe ich meine Meinung im Interesse des Landkreises Schmalkalden-Meiningen bereits geäußert, begründet und entsprechend abgestimmt. Es gibt Menschen die mir da zustimmen ebenso wie welche die das kritisieren. Ich würde mal behaupten, dass das ein ganz normaler demokratischer Prozess ist. Das braucht Herrn Heimrich nicht zu gefallen, doch wäre es gut, wenn er andere Meinungen zumindest akzeptieren würde. Mir deshalb zu unterstellen, dem Landkreis schaden zu wollen und zu verraten ist schon fast unverschämt und seinem Amt einfach nicht würdig.

 

Einem sachlichen Austausch von Pro und Contra zu einzelnen Varianten der Gebietsreform stand ich von Anfang an offen gegenüber. Auch jetzt bin ich zum Gespräch über die Gebietsreform bereit und unterstütze Kommunalpolitiker aller Ebenen und Regionen gern bei dem Prozess.

So fand gestern in Zella-Mehlis eine Veranstaltung der Linken statt. Das Thema war (natürlich) die Frage nach einer möglichen Fusion von Suhl und Zella-Mehlis. Der Bürgermeister war da, ebenso Vertreter von anderen Fraktionen und einfach interessierte Bürger. In dieser Gesprächsrunde war man sich bestimmt nicht immer einig aber sie lief doch sachlich und fair. In diesem anständigen Stil sollte man zu einem Ergebnis kommen - in die eine oder andere Richtung.

Daher finde ich es sehr bedauerlich, dass Herr Heimrich sich nun selbst auf so unnötige Weise als ernstzunehmender Gesprächspartner disqualifiziert hat.

Heute hatte ich Gelegenheit, im Thüringer Landtag einen Redebeitrag zur aktuellen Stunde der SPD zu halte. Dabei ging es grob gesagt um die Gebietsreform vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Kürzlich hatte die Landesregierung einen entsprechenden Bericht vorgestellt, woraus klar ersichtlich ist, vor welch umfangreiche Aufgaben bei immer weniger Geburten und eine älter werdenden Gesellschaft sowie der Bevölkerungswanderung innerhalb Thüringens wir gestellt werden.

Im Jahr 1990 hatte Thüringen noch 2,61 Mio. Einwohner – 2035 werden es nur noch rund 1,88 Mio. Einwohner sein. Das kann man nicht vernachlässigen! Gerade die Gebiets- und Verwaltungsstrukturen müssen sich an die Gegebenheiten und Lebensgewohnheiten anpassen. Ein „Weiter so!“ ist quasi unmöglich. Und so klingt die Forderung zwar toll, alles so zu lassen wie es ist und als Problemlösung einfach mehr Geld ins System zu geben (nebenbei: die Einnahmen des Landes Thüringen sinken in den nächsten Jahren drastisch) doch das ist keine Lösung. Nicht mal im Ansatz.

Und so möchte ich hier mit den gleichen Worten schließen wie in meiner Rede im Landtag: Die Gebietsreform ist nicht das Ende des ländlichen Raums, sondern dessen zukunftsfähige Entwicklung.

 

Für Leute mit Zeit, hier der Demografiebericht (über 152 Seite):

https://www.thueringen.de/mam/th9/tmblv/landesentwicklung/db2016/demografiebericht_2016_teil_2.pdf

In einer scheinbar unendlichen Menge an Lesestoff fand ich mich am Wochenende zur diesjährigen Buchmesse in Leipzig wieder. Der schon traditionelle Besuch dieses Events mit meiner großen Tochter sollte wieder den Lesestoff für dieses Jahr sichern.

 

Gleich zu Beginn blieben wir bei dieser und jener Lesung bekannter oder weniger bekannter Autoren hängen. Diese Vielzahl und auch Nähe zu den Autoren ist einer der großen Unterschiede zur Frankfurter Buchmesse. Geht es in der Metropole am Main hauptsächlich um geschäftliche Kontakte so ist die Leipziger Buchmesse ein Treffpunkt von Autoren, Verlagen und Lesern. Dieser direkte Kontakt zwischen den Machern von Büchern aller Art und deren Lesern, also die ungefilterte Rückmeldung macht Leipzig zu einer besonderen Veranstaltung.

Das fanden neben meiner Tochter und mir wohl auch eine Menge anderer Menschen, denn erneut wurde mit 285.000 Besuchern ein neuer Rekord aufgestellt. Ruft man sich in Erinnerung, dass jeder Messebesucher im Durchschnitt für über 200 Euro Bücher kauft und natürlich auch so noch eine Menge Geld in der Stadt lässt, ahnt man auch die Dimension der wirtschaftlichen Bedeutung. Da könnten die Veranstalter doch eigentlich die 25 Euro für eine Familien-Tageskarte etwas senken!?!

 

Doch unabhängig davon ist der Besuch natürlich auch ohne jeden Bücherkauf ein tolles Erlebnis. Bücher über Bücher und dazu noch überall diese seltsam gewandeten Menschen – neudeutsch: Crossplayer - der parallel stattfindenden Manga-Comic-Convention.

Toll war's jedenfalls, zur Leipziger Buchmesse. Bis zum nächsten Jahr!

 

Beim Thema Gebietsreform ist kein Ende in Sicht. Im Gegenteil, jetzt beginnt so langsam der konkrete Teil. Während die Städte und Gemeinden sich in den letzten Wochen bzw. Monaten schon mehr oder weniger über ihren Weg verständigt haben, erweitert sich die Debatte nun um die Landkreise.

Für Benshausen ist der Weg zwar nicht eindeutig aber klar. Klar deshalb, weil sich in der Vergangenheit ein Zusammengehen unserer Lichtenau-Gemeinde mit den Nachbar-Dörfern Viernau, Schwarza u.a. als nicht möglich (da zum Beispiel in Viernau nicht gewünscht) erwiesen hat. Somit bleibt nur noch die Eingemeindung in eine der beiden Nachbarstädte. Das ist dann der nicht eindeutige Teil, denn es ist noch offen, ob die Gemeinde Benshausen mit Suhl oder Zella-Mehlis eine Ehe eingehen wird.

Dazu soll in der Einwohnerversammlung am 9.Mai mehr Klarheit geschaffen werden.

 

Mehr Klarheit zeigt sich auch beim Thema Kreisgebietsreform. Nachdem der Innenminister mit seinem zweiten Vorschlag zur Kreisneugliederung nun alles bisher gesagte wieder über den Haufen geworfen hat und damit nicht nur bei den Kommunalpolitikern sondern auch bei vielen Bürgern für totale Verunsicherung gesorgt hat, haben nun die Landtagsabgeordneten der Regierungskoalition (auch ich) für ein klares „Nein“ zu diesem neuen Vorschlag gesorgt. Wir bleiben bei dem ursprünglichen Vorschlag bestehend aus den Kreisen SM, HBN, SON und der Stadt Suhl.

Natürlich bringt auch diese Variante ein paar Probleme mit sich, doch sie bietet insbesondere für ein starkes südthüringer Zentrum bestehend aus Suhl, Zella-Mehlis, Oberhof und Benshausen und damit für ganz Südthüringen mehr Chancen.

 

Und wir brauchen Chancen. Die Welt wird kleiner und enger, auch wenn es manchem Kommunalpolitiker schwer fällt das zu akzeptieren und den Blick über den Tellerrand zu wagen. Im Wettbewerb der Regionen hat man im Klein-Klein und Weiter-so keine Chance!

Am heutigen Samstag führten mich eine Reihe von „Traumthemen“ nach Ostthüringen, genauer gesagt nach Gera. Dort fand in der dortigen Einrichtung der Dualen Hochschule Gera-Eisenach eine Tagung von kommunale Mandatsträgern der gesamten Planungsregion Ostthüringen statt.

Und wie es nicht anders sein konnte, drehte sich dort zu Beginn gleich alles um die geplante Gebietsreform. Offenbar kommt man momentan in keiner Ecke des Landes an dem Thema vorbei.

 

Aber auch ein anderer Bereich sorgt in Ostthüringen für Diskussionsstoff: der SüdOstLink, eine geplante Hochspannungsleitung aus dem Norden Deutschlands in Richtung Süden  quer durch Thüringen. Zu den Besonderheiten im Bereich der Raumordnung bei der Festlegung der Trassenführung gegenüber regulären Raumordnungsverfahren durfte ich im Rahmen dieser Veranstaltung des Kommunalpolitischen Forums Thüringen e.V. ein paar Ausführungen machen. Wie schwierig bei diesem Thema die Einflußmöglichkeiten von Bürgern und Kommunalpolitikern, ja sogar des Landes Thüringen sind, merken die Menschen auch in meiner Heimatregion Südwestthüringen. Auch hier soll gegen den Willen der Betroffenen eine HGÜ-Trasse gebaut werden, deren Sinn und Notwendigkeit man ohnehin in Frage stellen kann. Die Verantwortung dafür trägt in beiden Fällen die Bundesregierung.

 

In einer Pause bekamen die Teilnehmer eine Führung durch die Einrichtung. Deren Präsident Prof. Utecht zeigte uns die verschiedenen Besonderheiten des Neubaus und berichtete zum Beispiel über eine deutlich steigenden Zahl an Einschreibungen von Studierenden.

Wer mehr über diese Einrichtung erfahren möchte, kann sich im Internet ein eigenes Bild machen: www.dhge.de

abwasserbeseitigung-in-oberweissbach-ot-lichtenhain.pdf

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Quelle: http://www.ronald-hande.de/nc/ronalds_blog/